Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH
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Schulbeginn13. September 2016

Wir sind mitten drinnen im Schulanfang. Für die Neuanfänger wahrscheinlich mit größerer Aufregung wie für die „alten Hasen“, für die der regelmäßige Schulalltag bald wieder zur Routine wird.

Viele Themen stehen im Raum, freudige Erwartung und Anspannung vermischen sich. Die gesunde Jause und der richtige Snack zwischendurch sind für unsere jüngsten und deren Eltern auch wieder ein Thema.

Toll verpackte, aber übersüße und sehr fettreiche „Belohnungen“ wandern mit in die Schule. Es ist so einfach, ein fertig verpacktes und von den Kindern gewohntes und schokoladegetränktes Stück für die Pause aus der Tasche zu holen. Einfach für die Eltern, einfach für die Kinder, aber nicht Einfach für die Gesundheit unserer Kinder.

Frisches Obst und Gemüse sind eigentlich der gesunde Pausensnack und der perfekte Energieträger für Schüler. Besorgte Eltern haben in den letzten Jahren über Elternvereine versucht, die Schulobstaktion in Gang zu bringen. Viele Direkt-Obstlieferanten können beinahe ein Buch darüber schreiben, warum es in der Vergangenheit so oft so schwierig war, über einen längeren Zeitraum die Schulkinder regelmäßig mit gesundem Obst zu beliefern.

Die Europäische Union hat ein Schulobst-und Gemüse-Programm initiiert. Erstaunlicherweise funktioniert dieses Förder-Programm relativ gut. Der administrative Aufwand ist zwar nicht ganz unerheblich, aber immerhin werden die Kosten mit einem herzeigbaren Prozentsatz gefördert.

Was aber dieses Schulobst- und Gemüse-Programm erfolgreich macht, ist die Aufbringung des Eigenleistungsanteiles. Damit geschieht eine zusätzliche Bewusstseinsbildung bei Eltern bzw deren Elternvereinen, die in den meisten Fällen den Eigenleistungsanteil aufbringen.

Dies hat mehrere Vorteile. Was nichts kostet ist nichts wert, so ein alter Spruch in unserer Branche. Obendrein ist es so, dass sich mit einem Eigenkostenanteil auch eine gewisse „Qualitätssicherung“ von selbst einrichtet. Eltern werden sich aufregen und Maßnahmen ergreifen, wenn die gelieferte Ware nicht einem gewissen Qualitätsstandard entspricht.

In der Startphase des EU Schulobst- und Gemüse-Programmes war es so, dass über großflächige Ausschreibungen der Billigstbieter den Zuschlag erhielt. Im Laufe der Zeit musste der zum Zug gekommene Lieferant natürlich seine Qualität an die Billigstpreise angleichen. In letzter Zeit ist mir aber in diesen Bereichen keine wirkliche Klage zu Ohren gekommen.

Ich wünsche daher allen Schülerinnen und Schülern viel Freude mit den gesunden Pausensnacks aus der Obst- und Gemüsebranche.

Fritz Prem 28/2016

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