Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH
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Obstverzehr06. September 2015

Wenn wir uns die Jahres-Verzehrsstatistik bei Obst ansehen, dann fällt auf, dass der Apfel im pro Kopf-Verbrauch Spitzenreiter ist. Zweitwichtigste Obstart ist die Banane. Danach folgt die Summe der Zitrusfrüchte (Orangen, Mandarinen). An vierter Stelle liegt die Gruppe Pfirsiche und Nektarinen. Erst danach liegen zwei Obstarten, die wieder im Inland zu einem kleinen, aber nennenswerten Teil produziert werden, nämlich Erdbeeren und Birnen. Darauf folgen Zitronen und Tafeltrauben, die de facto zur Gänze importiert werden. Insgesamt geht der Obstkonsum in Mitteleuropa leicht zurück, obwohl die WHO festgestellt hat, dass der wohlhabende Europäer zu wenig Obst und Gemüse, aber zu viel Fleisch isst. Der Apfelkonsum geht seit Jahren jährlich um etwa 2% zurück, während Zitrusfrüchte leicht zugelegt haben. Dies hat fatale Folgen auf den Eigenversorgungsgrad in den Ländern Mitteleuropas. Hier liegt der Eigenversorgungsgrad je nach Land bei etwa 50 bis 60%. Wenn jene Obstarten, die vorwiegend im eigenen Land produziert werden an Attraktivität verlieren, so ist dies eine bedenkliche Entwicklung. Es wird damit im eigenen Land weniger Wertschöpfung lukriert. Dieses weniger an Geld kann nicht im eigenen Land ausgegeben werden. Der südamerikanische Plantagenbesitzer wird kaum seinen täglichen Bedarf bei einem Supermarkt in Europa decken. Der europäische Bauer steckt aber fast sein gesamtes Investitionspotential in die europäische Wirtschaft. Fairerweise muss man aber festhalten, dass Dienstleister im Lande an nicht im Land produzierten Waren ebenfalls partizipieren. Der Rückgang ist aber kein Generaltrend, der überall gleich ist. Bei einer Detailbetrachtung zeigt sich, dass die Rückgänge bei den einzelnen LEH´s unterschiedlich sind. Wo liegen also die Unterschiede und Ursachen? Ich lade diesmal Sie sehr geneigter Leser dieser Kolumne, sehr herzlich ein, die Ursachen Ihrer Meinung nach kund zu tun. Sie haben untenstehend die Möglichkeit dazu! Die Verfasser der drei überzeugendsten Argumente lade ich bei der kommenden Fruit Logistica in Berlin auf ein Bier und einen regen Gedankenaustausch ein. Prem 37/2015
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