Spanien: Erdbeerangebot drückt Preise
Das gestiegene spanische Angebot konkurriert in Ländern wie Deutschland mit dem ebenfalls wachsenden lokalen Angebot, dessen Nachfrage trotz höherer Preise steigt, berichtet FyH.es.

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Nach zwei Wochen mit einem explosionsartigen Anstieg der in Huelva vermarkteten Erdbeermengen stagnierte der Markt laut des jüngsten „Monitoring-Bericht.
Kampagne 2025-26“ der Regionalregierung (Junta) von Andalusien in der 14. Kalenderwoche (1. April). Der Bericht weist auf einen „deutlichen Preisrückgang am Ursprung“ aufgrund der größeren Mengen auf dem Markt hin.
So lag der Preis für ein Kilogramm (kg) Erdbeeren am Ursprung Huelva Mitte März, in der 11. Kalenderwoche noch bei 2,97 EUR, eine Woche später um 1 EUR weniger bei 1,97 EUR.
In der erwähnten 14. Kalenderwoche betrug der Preis bereits 1,20 EUR/kg. Auch die Situation am Zielort war nicht besser.
Laut der Daten der andalusischen Regionalregierung sank der Preis für spanische Erdbeeren auf deutschen Großmärkten von 5,10 EUR/kg in der KW 12 auf 2,90 EUR/kg zwei Wochen später.
In Frankreich ist der Trend ähnlich: Spanische Erdbeeren kosteten in KW 12 noch 6,30 EUR/kg und fielen in KW 14 auf 4 EUR/kg.
Deutsche Gewächshauserdbeeren, obwohl teurer als spanische, werden in Deutschland bereits sehr stark verkauft.
Ihr Durchschnittspreis ist dort, anders als der spanischer Erdbeeren, in den letzten Wochen stetig gestiegen. Lag er in KW 12 bei 8,10 EUR/kg, so stand er in KW 14 bei 8,50 EUR/kg.
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 16.04.2026

