Paprikaanbau: Andalusien erhöht die Zahl der Sanktionen wegen phytosanitärer Risiken auf 209
Die Regionalregierung von Andalusien, in Spanien, hat zum Saisonende 209 Sanktionsverfahren wegen Nichteinhaltung von Vorschriften durch Erzeuger eingeleitet. COEXPHAL nahm an einer von dem Landwirtschaftsministerium einberufenen Sitzung des Ausschusses für Pflanzengesundheit im Gartenbausektor von Almería teil, um die phytosanitäre Lage in der Region zu analysieren, berichtet FyH.es.
Bildquelle: Pexels
Während der Sitzung stimmte COEXPHAL mit der Behörde darin überein, dass eine kontinuierliche Überwachung des Auftretens von Thrips parvispinus und anderen Schädlingen, die sich negativ auf Gartenbaukulturen auswirken können, erforderlich ist.
Zudem wurde über die Überwachungsmaßnahmen der regionalen Landwirtschaftsbehörde in Almería informiert: Bislang wurden 597 Feldkontrollen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Beseitigung beendeter Kulturen ordnungsgemäß erfolgt und eine Ausbreitung des Schädlings auf benachbarte Gewächshäuser verhindert wird.
Sanktionsverfahren
Diese Kontrollen führten zu 209 Sanktionsverfahren wegen Nichteinhaltung von Vorschriften und phytosanitärer Risiken.
Die Sitzung fand zu einem für den Paprikaanbau besonders wichtigen Zeitpunkt statt, da in Almería die Ernte begonnen hat.
Der Ausschuss für Pflanzengesundheit stufte diesen Zeitraum als besonders geeignet für den Einsatz verfügbarer biologischer Bekämpfungsmethoden ein und betonte die Notwendigkeit, sowohl die verbindlichen Maßnahmen des Plans zur Beseitigung der Kulturen als auch die Empfehlungen zur biologischen Bekämpfung in Anzuchtstätten und Gewächshäusern zu befolgen.
Diese Maßnahmen erfolgen im Rahmen des Beschlusses der andalusischen Regionalregierung (Junta de Andalucía) vom 10. April (veröffentlicht am 17. April), mit dem das Auftreten des Schädlings Thrips parvispinus offiziell festgestellt und verbindliche phytosanitäre Maßnahmen festgelegt wurden.
Alle Unternehmen und ihre Landwirte werden daran erinnert, die von der andalusischen Regierung festgelegten Maßnahmen sowie die Empfehlungen zur Bewältigung der phytosanitären Situation der Kulturen einzuhalten.
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 17.08.2026

