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EU-Mexiko-Abkommen zur Erleichterung des Agrarhandels tritt nach dem Sommer in Kraft

17. Juli 2026

Angesichts der Handelsspannungen mit den USA hat Mexiko den Abschluss des Abkommens beschleunigt, das Zölle für 99 % der bislang noch betroffenen Produkte abschafft, so berichtet Hortoinfo.es

Die EU schloss am Dienstag das Ratifizierungsverfahren für ihr neues Handelsabkommen mit Mexiko ab, nachdem der Europäische Rat seine endgültige Zustimmung erteilt hatte. 

Das Abkommen tritt in Kraft, sobald es von dem mexikanischen Parlament ratifiziert wurde, dieser Schritt wird für die Zeit nach dem Sommer erwartet.

Angesichts der Handelsspannungen mit den USA haben die EU und Mexiko den Abschluss eines Abkommens beschleunigt, das die seit dem Jahr 2000 bestehenden Beziehungen aktualisiert: Es schafft Zölle für 99 % der bisher noch belasteten Produkte ab und erleichtert insbesondere den Agrarhandel.

„In einer Zeit zunehmender geopolitischer Unsicherheit ist die Stärkung der Beziehungen zu vertrauenswürdigen Partnern wichtiger denn je“, erklärte die irische Handelsministerin, Helen McEntee, deren Land im laufenden Halbjahr die rotierende EU-Ratspräsidentschaft innehat, in einer Erklärung. 

Mexiko wird seine hohen Zölle vollständig abschaffen, um EU-Agrar- und Lebensmittelexporten, wie etwa Kartoffeln (bis zu 20 %) sowie konservierten Äpfeln und Pfirsichen (bis zu 20 %), freien Marktzugang zu gewähren. 

Zudem wird das Land den Zugang europäischer Unternehmen zu öffentlichen Ausschreibungen in Mexiko verbessern und Handelshemmnisse in Sektoren wie Finanzdienstleistungen, Verkehr und vor allem Rohstoffe beseitigen. 

Nach Berechnungen der EU werden rund 45.000 europäische Unternehmen, vorwiegend kleine und mittlere Betriebe (KMU), davon profitieren.


Quelle: Hortoinfo.es

 

Veröffentlichungsdatum: 17.07.2026

Schlagwörter

EU-Mexiko-Abkommen, Agrarhandel