Italien: Schlechtes Wetter, Hagel und Gewitter vernichten Hunderte Hektar Obst und Weinberge
Hunderte Hektar Obstplantagen, Weinberge und Getreidefelder sind von der schweren Unwetterwelle in Mittel- und Norditalien erheblich betroffen.
Damit steigen die bereits durch die Hitze verursachten Schäden in der Landwirtschaft, wie Coldiretti berichtet.

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Laut Coldiretti zeigt die erste Analyse der Auswirkungen der erneut auftretenden heftigen Stürme, dass diese sich mit Rekordhitze abwechseln.
„Trotz Dürre und hoher Temperaturen sind in der vergangenen Woche 203 extreme Ereignisse verzeichnet worden“, erklärt Coldiretti.
Emilia-Romagna zählt zu den am stärksten betroffenen Regionen
In Emilia-Romagna kam es zu erheblichen Schäden: Im Raum Bologna wurden Birnbäume durch heftige Wetterextreme umgerissen, und Maisfelder wurden umgeknickt.
In der Gegend Ravenna wurden Weinberge und Pflaumenbäume beschädigt, was zum Fruchtfall führte. Zudem wurden Lagerhallen durch den Wind umgestürzt.“
„Hagel in Trentino, Weinberge stark beschädigt
Im Trentino, im Raum Rovereto, wurden etwa 200 Hektar Weinberge vom Hagel getroffen, wobei die Gemeinde Isera am stärksten betroffen war. Die Ernten vieler Betriebe sind dadurch erheblich beeinträchtigt worden.“
Lombardei: Getreide- und Baumschulen verwüstet
„In der Lombardei, im oberen Mantua-Gebiet, traf ein tropischer Sturm die Maisfelder und Baumschulen zwischen Canneto und Asola. Viele Pflanzen wurden beschädigt.
In Cremona verursachte der Wind schwere Schäden an einem Bauernhaus in Pessina Cremonese, mit umgestürzten Obstbäumen, zerstörtem Gemüsegarten und mehreren im Freien beschädigten Strukturen.
Im Gebiet Pesaro wurden Sauerkirschkulturen in Cagli beschädigt.“
Quelle: Coldiretti.it
Veröffentlichungsdatum: 17.07.2026

