Spanische Mangos starten mit ähnlichen Mengen und Preisen wie 2025 in die Saison
Die Region Axarquía, Málaga, mit einem Anteil von 90 %, und die Costa Tropical in Granada machen fast den gesamten Mangoanbau in Spanien aus, der sich auf rund 6.200 Hektar beläuft, berichtet FyH.es.
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Der Mangosektor blickt der diesjährigen Saison optimistisch entgegen, nachdem die schwierige Wassersituation überwunden ist, die Prognose des spanischen Branchenverbands für Avocado und Mango (Intertropic) liegt „leicht unter“ der des Vorjahres, die 55.500 Tonnen erreichte, bei vergleichbaren Preisen.
Geschäftsführer Antonio Carpintero erklärt, es sei noch zu früh für eine genaue Einschätzung, da der Großteil der Saison erst im September beginne und bis Mitte oder Ende Oktober dauere.
Die letztjährige Saison war „außergewöhnlich“, dieses Jahr dürfte die Menge etwas geringer ausfallen, wobei möglicherweise dennoch die gleiche Tonnage erreicht wird, da dieses Jahr „alle ihre Ernte melden werden“, auch diejenigen, die zuvor zögerlich waren.
Die Region Axarquía, Málaga, mit einem Anteil von 90 %, und die Costa Tropical in Granada machen fast den gesamten Mangoanbau in Spanien aus, der sich auf rund 6.200 Hektar beläuft.
Die Herausforderung des achtwöchigen Zeitfensters
Die größte logistische und kommerzielle Herausforderung der Saison liegt in dem kurzen Zeitrahmen von sechs bis acht Wochen: „Wir müssen alle in der Lage sein, das Produkt in diesem sehr kurzen Zeitfenster auf den Markt zu bringen“, sagte er.
Wirtschaftlich gesehen werden Preise am Ursprungsort erwartet, die denen des Vorjahres ähneln, rund 1 EUR/kg, nachdem zuvor ein deutlicher Rückgang von den im Vorjahr erreichten 1,63 EUR/kg zu verzeichnen war.
„Dies hängt von der Menge ab, die auf den Markt gelangt, sowie von der Kapazität der Vermarktungsunternehmen, diese großen Mengen in nur wenigen Monaten zu erzeugen. Aber wenn uns das gelingt, wird der Preis nicht so stark leiden“, argumentierte er.
Derzeit werden 40 % der in Spanien produzierten Mangos im Inland verbraucht, während 60 % exportiert werden und zwar in dieser Reihenfolge nach Frankreich, Portugal, in die Niederlande, nach Deutschland und Italien.
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 27.08.2026

