Europa: Neben spanischen und italienischen Melonen verdienen auch türkische Produkte Beachtung
Das günstige Wetter in den Anbauregionen des Mittelmeerraums sowie die zunehmenden Exporte aus der Türkei beeinflussen gemeinsam die Angebots- und Preisentwicklung auf dem europäischen Wassermelonenmarkt, berichtet der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).

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In Spanien hat die Melonensaison im August begonnen, mit stabilem Angebot und besonders guter Qualität.
Die Plantagen in Andalusien und Murcia verzeichneten gute Erträge, und die Exporte blieben stark in Richtung Nord- und Mitteleuropa.
Die Großhandelspreise in Spanien zu Beginn des Augusts liegen in den wichtigsten Verteilzentren zwischen 0,38 und 0,45 € pro Kilogramm.
Auch Italien ist gut versorgt, mit den typischen Preisniveaus auf den nationalen Großhandelsmärkten im August zwischen 0,40 und 0,50 € pro Kilogramm.
Italien und Spanien bleiben die wichtigsten Lieferanten für die zentral- und osteuropäischen Märkte.
Allerdings gewinnt die Türkei in den letzten zehn Jahren zunehmend an Bedeutung unter den Drittländern.
Laut Daten des türkischen Statistikinstituts ist die Produktion von Obst und Gemüse im Land zwischen 2002 und 2024 von 34,29 Millionen Tonnen auf 62 Millionen Tonnen gestiegen.
Wassermelone gehört zu den wichtigsten Exportartikeln, und die Türkei hat ihren Anteil an den europäischen Märkten kontinuierlich erhöht.
Im Jahr 2024 wurden 3,67 Millionen Tonnen frisches Obst exportiert. Rund 7,1 % der Gesamtproduktion werden ins Ausland verkauft, darunter auch in die EU-Länder, wo türkische Wassermelonen während der Hochsaison im Sommer zu wettbewerbsfähigen Preisen erhältlich sind.
Quelle: FruitVeb.hu
Veröffentlichungsdatum: 27.08.2026

