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Tausende spanische Landwirte von Düngemittel-Förderprogramm ausgeschlossen

27. August 2026

Landwirtschaftsverbände kritisieren, dass das Antragsverfahren vermeidbare Hürden für die Erzeuger geschaffen habe. Von den ursprünglich 424.593 Landwirten, die als potenzielle Empfänger der spanischen Düngemittelhilfe infrage kamen, erhalten nur 249.376 tatsächlich eine Zahlung, berichtet Fructidor.com


Bildquelle: Pixabay

Nach Angaben von AVA-ASAJA wurden letztlich mehr als 40 % ausgeschlossen. 

Die Hilfsmaßnahme war als Reaktion auf die gestiegenen Düngemittelkosten infolge der Nahostkrise eingeführt worden. 

Um die Unterstützung zu erhalten, mussten anspruchsberechtigte Landwirte/Landwirtinnen ein digitales Verfahren durchlaufen und der Zahlung zustimmen. 

Der valencianische Bauernverband AVA-ASAJA bemängelt, dass diese Vorgabe eine unnötige Hürde darstellte. 

Der Verband hatte das Landwirtschaftsministerium aufgefordert, die Zahlungen automatisch abzuwickeln, wie es bereits bei früheren Förderprogrammen für die Landwirtschaft der Fall gewesen war. 

Zudem wurde eine Verlängerung der Antragsfrist vom 27. Juli auf den 30. September beantragt. 

Zur Begründung wurden der kurze Sommerantragszeitraum, technische Probleme mit der behördlichen Plattform, sich überschneidende Förderverfahren sowie Schwierigkeiten angeführt, die manche ältere Landwirte bei der digitalen Antragstellung haben. 

Gemäß den Zahlen, die der Verband angeführt hat, sind die Düngemittelkosten seit Kriegsbeginn im Iran im Durchschnitt um 33 % gestiegen, die Preise für bestimmte Stickstoffdünger haben sich sogar verdoppelt.
 
Der Verband AVA-ASAJA rechnet damit, dass der Anteil der abgelehnten Antragsteller in der Region Valencia aufgrund der dortigen älteren Landwirtschaftsbevölkerung noch höher ausfallen wird.


Quelle: Fructidor.com, avaasaja.org

 

Veröffentlichungsdatum: 27.08.2026

Schlagwörter

Spanien, Landwirte, AVA-Asaja, Düngemittel-Förderprogramm