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DKHV/UNIKA: 3. Internationaler Tag der Kartoffel - Zukunftsstark durch Vielseitigkeit

29. Mai 2026

Am 30. Mai wird weltweit der Internationale Tag der Kartoffel begangen. Bereits zum dritten Mal rückt damit eine Kulturpflanze in den Mittelpunkt, die weit mehr ist als ein Grundnahrungsmittel: Die Kartoffel steht für Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Stärke, Nachhaltigkeit und kulinarische Vielfalt.


Kartoffelblüte vor Feld. (Foto © DKHV / UNIKA)

Mit einer Vielzahl bekannter Sorten weltweit und einem Selbstversorgungsgrad von deutlich über 100 Prozent in Deutschland leistet die Kartoffel einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherung. 

Gleichzeitig ist sie ein bedeutender Bestandteil der deutschen und europäischen Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Landwirtschaftsminister Alois Rainer unterstreicht in seiner Videobotschaft die besondere Bedeutung der Kartoffel für die Ernährungssicherung und nachhaltige Landwirtschaft. 

Kartoffel als Kulturgut – Vielfalt mit Tradition

Die Kartoffel prägt seit Jahrhunderten die Esskultur in Deutschland und Europa. Sie verbindet Regionen und Generationen und steht zugleich für eine außergewöhnliche Sortenvielfalt. 

Ob festkochend oder mehlig, gelb-, rot- oder violettfleischig, die Kartoffel zeigt, wie vielfältig regionale Landwirtschaft sein kann.

Auch aus agronomischer Sicht bleibt die Kartoffel eine Kulturpflanze mit Zukunft: Sie trägt sie zu vielfältigen Fruchtfolgen bei und unterstützt damit nachhaltig die Bodengesundheit. 

Gleichzeitig überzeugt sie durch eine vergleichsweise effiziente Wassernutzung.

Karin Riemer, Präsidentin des Bundessortenamtes betont in ihrer Botschaft zum Internationalen Tag der Kartoffel: „Das Bundessortenamt lässt jedes Jahr ca. 8-12 neue Sorten zu. Die Vielfalt und die Sortenunterschiede bei Kartoffeln zeigen sich auch in der Praxis, wo verschiedene Nutzungsrichtungen und Verarbeitungseigenschaften gefordert werden.“ 


Bildquelle: Creative Commons Wikimedia

Kartoffel als Wirtschaftsfaktor

Die Kartoffelwirtschaft ist ein zentraler Bestandteil der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette in Deutschland. 

Von der modernen Züchtung über Anbau, Lagerung und Sortierung bis hin zu Verarbeitung und Vermarktung sichert die Kartoffel Arbeitsplätze und Wertschöpfung in ländlichen Regionen. 

Dabei zeichnet sich die Branche durch ihre hohe Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit aus. 


Bildquelle: Pixabay

Deutschland ist der größte und wichtigste Kartoffelstandort Europas. Regional erzeugte und vermarktete Kartoffeln stärken nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zu resilienten Ernährungssystemen und kurzen Lieferketten. 

Darüber hinaus ist die Kartoffel ein vielseitiger Rohstoff für zahlreiche industrielle Anwendungen. Kartoffelstärke findet unter anderem Einsatz in der Papierherstellung, in Klebstoffen, Pharmaprodukten sowie in technischen Anwendungen.

Kartoffel als moderner Genussklassiker

Kulinarisch verbindet die Kartoffel Tradition und Moderne wie kaum ein anderes Lebensmittel. Ob als klassische Beilage, kreative Hauptzutat oder Bestandteil moderner pflanzenbasierter Ernährung, die Kartoffel ist vielseitig, zeitgemäß und generationsübergreifend beliebt. 

Ihre enorme kulinarische Bandbreite macht sie sowohl in der Alltagsküche als auch in der Spitzengastronomie zu einem festen Bestandteil moderner Ernährungskultur.

Der Internationale Tag der Kartoffel macht deutlich: Die Kartoffel ist ein „All Time Classic“ mit Zukunft.

Als Stimme der Kartoffelwirtschaft vertreten der Deutsche Kartoffelhandelsverband e. V. (DKHV) und die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) gemeinsam die gesamte Wertschöpfungskette der Kartoffel.

Von der Züchtung über die Erzeugung, den Handel und die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung, DKHV und UNIKA engagieren sich täglich für die Zukunft dieser vielseitigen Kulturpflanze.

Veröffentlichungsdatum: 29.05.2026

Schlagwörter

DKHV, Unika, Internationaler Tag der Kartoffel