Spanien importierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 83,34 Mio. kg Paprika, überwiegend aus Marokko
Im ersten Halbjahr 2026 hat Spanien 83,34 Mio. kg Paprika importiert – zu einem Durchschnittspreis von 1,51 €/kg. Davon stammten 94,81 % aus Marokko, berichtet Hortoinfo.es.

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Deutlicher Anstieg der marokkanischen Paprikalieferungen nach Spanien
Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2017 hat Marokko seine Paprikalieferungen nach Spanien um beeindruckende 134,5 % gesteigert.
Während in den ersten sechs Monaten 2017 noch 33,74 Mio. kg aus Marokko importiert wurden, stiegen diese Zahlen im ersten Halbjahr 2026 auf 79,01 Mio. kg.
Der Wert der marokkanischen Exporte lag in diesem Zeitraum bei 116,33 Mio. €, bei einem Durchschnittspreis von 1,47 €/kg.
Gesamte Importe Spaniens im Jahr 2026
Insgesamt importierten spanische Unternehmen im ersten Halbjahr 2026 83,34 Mio. kg Paprika – eine Steigerung von 120,25 % im Vergleich zu 2017.
Für diese Menge zahlten sie insgesamt 125,68 Mio. €, bei einem Durchschnittspreis von 1,51 €/kg.
Weitere wichtige Lieferanten
Frankreich rangiert auf Platz zwei unter den Paprikalieferanten Spaniens im ersten Halbjahr 2026, mit 1,13 Mio. kg, was 1,36 % des Gesamtvolumens entspricht.
Das ist ein Rückgang von 28,7 % im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2017, als Spanien noch 1,59 Mio. kg aus Frankreich importierte.
Der Wert der französischen Exporte lag bei 1,8 Mio. €, bei einem Durchschnittspreis von 1,59 €/kg.
Portugal ist der drittgrößte Lieferant, mit 941.033 kg (1,13 % des Gesamtvolumens), die spanische Unternehmen für 1,98 Mio. € gekauft haben. Das entspricht einem Durchschnittspreis von 2,11 €/kg.
Der spanische Paprikamarkt zeigt seit über einem Jahrzehnt eine deutliche Dynamik, vor allem durch den enormen Zuwachs an Importen aus Marokko.
Während die französischen Exporte leicht rückläufig sind, bleibt Portugal ein kleiner, aber stabiler Lieferant.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 27.08.2026

