Serbien: Preise für Gemüse und Obst schnellen in die Höhe
Im Juli waren die Obstpreise aufgrund von Frühlingsfrösten und Dürre im Frühsommer durchschnittlich 36 % höher als im Vorjahr, berichtet die Serbische Nationalbank, wie der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB) mitteilt.
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Laut Jorgovanka Tabaković, Präsidentin der Nationalbank, haben Frühlingsfröste und Dürre im Frühsommer die Ernte deutlich reduziert.
Die Preise für Erdbeeren und Kirschen stiegen im Vergleich zum Vorjahr am stärksten. Die jährliche Inflation in Serbien lag fast zwei Prozentpunkte über den Erwartungen und das Wachstum des BIP wird voraussichtlich geringer ausfallen als zuvor prognostiziert.
Tabaković stellte fest, dass die höher als erwartete Inflation hauptsächlich auf steigende Lebensmittel- und Energiepreise zurückzuführen sei. Statt des zuvor erwarteten BIP-Wachstums von 3,5 % dürfte das Wachstum bei etwa 2,75 % liegen, obwohl die Wachstumsrate im 1. und 2. Quartal dieses Jahres jeweils bei etwa 2 % lag.
Die Nationalbank erwartet für das kommende Jahr eine allmähliche Verlangsamung der Inflation auf durchschnittlich etwa 4 % – auch die hohen Lebensmittelpreise, vor allem im Obst- und Gemüsesektor, werden dabei eine bedeutende Rolle spielen.
Quelle: FruitVeb.hu
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2025
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