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Japans Gemüsemarkt zeigt deutliche Preisdifferenzen

06. August 2026

Die Großhandelspreise für Gemüse in Tokio entwickelten sich Ende Juli äußerst unterschiedlich, berichtet das japanische Landwirtschaftsministerium (MAFF).

Wetterbedingungen und schwankende Liefermengen sorgen für einen uneinheitlichen Markt, so Fructidor.com.

Am 30. Juli lagen die Gurkenpreise um 55 % über dem fünfjährigen saisonalen Durchschnitt, während die Kartoffelpreise um 44 % höher waren. Auch Kohl und Chinakohl waren deutlich teurer, mit Steigerungen von 28 % bzw. 29 %. 

Im Gegensatz dazu zeigten Karotten eine gegensätzliche Entwicklung und wurden um 35 % unter dem saisonalen Durchschnitt gehandelt.

Die täglichen Zahlen des MAFF basieren auf Transaktionen an den wichtigsten Großmärkten und vergleichen die aktuellen Preise mit den durchschnittlichen Werten. 

Preisdifferenzen könnten sich im August verringern

Das MAFF rechnet damit, dass die Gurkenpreise im August über dem Normalniveau bleiben werden. Nach Regenfällen, niedrigen Temperaturen und einem plötzlichen Hitzeanstieg hat sich die Entwicklung der Ernten in den wichtigsten Anbaugebieten verlangsamt.

Die Karottenpreise dürften im ersten Monatshälfte unter dem Durchschnitt bleiben, da die Liefermengen steigen. 

Für Kartoffeln und Kohl wird erwartet, dass sich die Preise allmählich den üblichen Niveaus annähern.


Quelle: Fructidor.com, maff.go.jp

 

Veröffentlichungsdatum: 06.08.2026

Schlagwörter

Japan, Gemüsemarkt, Preisdifferenzen