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Ja! Natürlich, Greenpeace und FiBL nehmen Klima-Impact von Lebensmitteln unter die Lupe

13. April 2021

70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher legen Wert darauf, dass ihre Lebensmittel klimafreundlich produziert wurden. Dieses Ergebnis einer jüngsten Umfrage von Integral im Auftrag von Ja! Natürlich unterstreicht, wie ernst die globale Klimakrise als größte Herausforderung unserer Generation in der Bevölkerung genommen wird.

Foto © romar ferry
(v.l.n.r.): Sophie Lampl (Programmdirektorin bei Greenpeace), Andreas Kranzler (Geschäftsführer FiBL Österreich), Klaudia Atzmüller (Geschäftsführerin Ja! Natürlich). Foto © romar ferry

Welchen Einfluss unser Lebensmittelkonsum auf das Klima hat, untersucht nun das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) im Auftrag von Ja! Natürlich und Greenpeace. Die gemeinsame Studie evaluiert den Klima-Impact verschiedener beliebter Lebensmittel, wie etwa Brot oder Äpfel. Obwohl die Klimakrise uns alle betrifft, hat jede und jeder Einzelne aber oft das Gefühl, wenig zum Schutz des Klimas beitragen zu können. Da setzt Ja! Natürlich auch mit seiner Klima-Kampagne 2021 an. Zum Auftakt des Schwerpunkts diskutieren Expertinnen und Experten das Thema am 25.3. ab 18.00 Uhr beim Ja! Natürlich Online-Klimatalk.

„Bio von Ja! Natürlich bedeutet seit jeher Verantwortung gegenüber Mensch, Natur, Tier und Umwelt. Mit laufend weiter entwickelten selbstauferlegten Produktionsstandards und Haltebedingungen, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen an Biolebensmittel hinausgehen. Auf diese Weise leisten wir mit unseren starken Partnern in der heimischen Bio-Landwirtschaft von Beginn an einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz. Wir sehen aber auch, dass vielen Konsumentinnen und Konsumenten die Zusammenhänge zwischen der Form der landwirtschaftlichen Produktion und den Auswirkungen auf das Klima noch wenig bewusst sind. Daher setzen wir nun auf Transparenz und Orientierung“, erklärt Ja! Natürlich Geschäftsführerin Klaudia Atzmüller. Ziel des Anfang März angelaufenen Klimaschwerpunkts ist es aber nicht nur, die Österreicherinnen und Österreicher über den positiven Einfluss von regionaler biologischer Landwirtschaft auf das Klima aufzuklären.

Gemeinsam mit Greenpeace und FiBL wird im Rahmen einer unabhängig durchgeführten Studie der Klima-Impact verschiedener Lebensmittel untersucht und evaluiert, wie noch klimaschonender produziert werden kann. Die Ergebnisse der Studie sollen im Sommer präsentiert werden. „Durch die Corona-Krise ist den Menschen in Österreich viel bewusster, wie wertvoll regionale, naturschonende und vielfältige Lebensmittel sind. Eine umweltfreundliche Lebensmittelproduktion ist entscheidend im Kampf gegen die Klimakrise. Massentierhaltung, Pflanzenspritzmittel oder intensive Bewirtschaftung hingegen belasten unsere Umwelt und heizen die Klimakrise an. Auch unser hoher Fleischkonsum und der damit einhergehende Futtermittelbedarf schaden unserem Klima – denn für Futtermittel aus Übersee werden häufig wertvolle Naturräume zerstört und sie verursachen Emissionen durch den weiten Transportweg. Wir müssen unser Ernährungssystem jetzt auf einen regionalen, saisonalen, biologischen Konsum umstellen und damit Klima und Umwelt schützen”, so Sophie Lampl, Programmdirektorin bei Greenpeace in Österreich.

Biologische Landwirtschaft tut unserem Klima gut: Gesunder Boden als Klimaschützer

Die biologische Landwirtschaft ist die umwelt-, ressourcen- und klimaschonendste Form der Landbewirtschaftung. Durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Spritzmittel sorgt sie für einen gesünderen und fruchtbareren Boden. Dieser ist nicht nur natürlicher Lebensraum für Nützlinge. Die humusreiche Erde speichert besonders viel CO2 und schützt so das Klima. Biologen und Agrar-Experten wie Andreas Kranzler von FiBL Österreich betonen, dass unser Klima in höchstem Maße auf intakte Böden angewiesen ist: „Die heimischen Bio-Bauern leisten Tag für Tag einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz mit dem Erhalt gesunder Böden in Österreich.“

Klimaschutz am Teller: Bio und regional und saisonal in der Kombination sind die Lösung

Durch die Vermeidung von Transportemissionen und die Forcierung natürlicher Bewirtschaftungsformen sind saisonale Produkte aus regionaler Landwirtschaft besonders klimafreundlich. Ja! Natürlich setzt daher seit jeher aus Prinzip wo immer möglich auf österreichische Herkunft. Alles im Sortiment, das aus Österreich kommen kann, stammt auch von heimischen Bauern. Das sind über 80 Prozent des Sortiments von rund 1.100 Ja! Natürlich Produkten – für die übrigen 20 Prozent gilt das Prinzip, die Produkte aus nächstmöglicher Herkunft zu beziehen. Flugtransport ist beispielsweise tabu bei Ja! Natürlich.  Diese kurzen Transportwege entlasten die CO2-Bilanz weiter. Transporte werden auch vermieden, wenn Konsumentinnen und Konsumenten zu saisonalen Produkten greifen – und diese im Handel auch verstärkt angeboten werden.

Quelle: REWE International AG

Veröffentlichungsdatum: 13.04.2021

Schlagwörter

klimafreundlich, i(s)st, Österreich, Ja! Natürlich, Greenpeace, FiBL, Klima, Impact, Lebensmitteln, Lupe