FEPEX: Die Steinobstsaison beginnt und damit auch die Prognosen
Die Steinobsternte hat in den frühsaisonalen Gebieten begonnen und auch die ersten Prognosen für die laufende Saison werden nun veröffentlicht, wie der spanische Verband FEPEX mitteilt.
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Die Prognosen für Aprikosen wurden am 29. April bekannt gegeben, wo ein Produktionswachstum von 6 % im Vergleich zu 2025 bei einer Gesamtmenge von 505.230 Tonnen erwartet wird, 4 % mehr als im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024.
Am 21. Mai findet die Konferenz Interprunus statt, auf der die Schätzungen für Pfirsiche und Nektarinen bekannt gegeben werden. Am darauffolgenden Tag trifft sich die Kontaktgruppe für Steinobst der Länder Frankreich, Italien, Portugal und Spanien, um die europäischen Gesamtprognosen zu erörtern.
Traditionell bilden die Prognosen für die europäische Steinobstsaison den Schwerpunkt des Europêch-Kongresses, der Ende April im Rahmen der Messe Medfel, in Perpignan, Frankreich, stattfand.
Diese Prognosen bewahrheiten sich jedoch wegen des noch frühen Stadiums der Schätzungen sowie wetterbedingter Schwankungen nicht immer.
In diesem Jahr wurden auf dem Europêch-Kongress lediglich die Schätzungen für Aprikosen veröffentlicht, die Prognosen für Pfirsiche und Nektarinen folgen erst am 21. Mai im Rahmen der Interprunus.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird lediglich für Griechenland erwartet, dass das normale Produktionsniveau erreicht wird, welches deutlich über dem des Vorjahres liegt.
Für Katalonien, in Spanien, eine der wichtigsten europäischen Anbauregionen, wird hingegen eine unveränderte Produktionsmenge von rund 17.000 Tonnen prognostiziert.
Die Prognosen für die Steinobstsaison werden am 22. Mai, im Rahmen der Sitzung der Kontaktgruppe erörtert. Das Treffen findet in Lleida, in Spanien, statt, teilnehmen werden Vertreter von FEPEX sowie von den zu dem Verband gehörenden Steinobstverbände.
Quelle: FEPEX
Veröffentlichungsdatum: 11.05.2026
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