Chilenische Fruchtexportbranche ruft zur Ruhe wegen möglicher US-Zölle
Die chilenische Fruchtexportbranche beobachtet die aktuellen Entwicklungen aufmerksam, nachdem in den USA ein neuer Handelsvorschlag bekannt wurde.
Berichte deuten darauf hin, dass die USA möglicherweise eine Zollerhebung von 125 % auf chilenische Obst- und Gemüseexporte vorbereiten.
Laut Frutas de Chile handelt es sich bei diesem Vorschlag derzeit lediglich um eine Empfehlung im Rahmen des Verfahrens beim Office of the United States Trade Representative (USTR).
Es ist keine endgültige Entscheidung.
Die Branchenvereinigung betont, dass bislang keine offizielle Bestätigung für die Einführung solcher Zölle vorliegt.
Frutas de Chile steht in Kontakt mit den chilenischen Behörden und Handelsvertretern und prüft die Situation weiterhin aufmerksam.
Die Organisation weist darauf hin, dass sich der Vorschlag noch ändern kann.
Die langjährige Handelsbeziehung zwischen Chile und den USA, unterstützt durch das Freihandelsabkommen, bleibe weiterhin stabil.
Exportierende Unternehmen sollten auf offizielle Informationen warten, bevor sie Schlüsse ziehen, da der Vorschlag nicht automatisch zu Zöllen führt.
Quelle: Fructidor.com, FrutasdeChile.cl
Veröffentlichungsdatum: 08.06.2026

