Moldawien: Regen im Mai und Juni verursachte Schäden in Kirschplantagen
Der Regen kann in den betroffenen Plantagen zu Ernteausfällen von 40 bis 70 % führen, was vor allem die Menge der für den Export geeigneten Produkte verringert, so berichtet der Ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).

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Das regnerische Wetter Ende Mai und Anfang Juni könnte die Aussichten für die diesjährige Kirschernte weiter verschlechtern, nachdem Fröste im Frühjahr bereits erhebliche Schäden in den Plantagen verursacht hatten.
Der Branchenverband Moldova Fruct hatte zuvor gemeldet, dass die Frühjahrsfröste vor allem spät reifende ausländische Sorten, allen voran Cordia, Regina und Ferovia, stark in Mitleidenschaft gezogen haben.
Da diese Sorten das Rückgrat des moldawischen Kirschexports bilden, wirken sich die Schäden unmittelbar auf das Angebot auf den Auslandsmärkten aus.
Vorläufigen Schätzungen zufolge wird in 40 bis 70 % der betroffenen Plantagen in dieser Saison mit einem Ernteausfall gerechnet.
Schätzungen des Sektors zufolge beläuft sich die Anbaufläche für Kirschen auf 5.300 bis 5.500 Hektar. Der durchschnittliche Jahresertrag liegt bei etwa 15.000 bis 20.000 Tonnen.
Quelle: FruitVeB.hu
Veröffentlichungsdatum: 11.06.2026

