ZVG/BDC: Kulturpilzbranche blickt mit Sorge auf aktuelle Entwicklungen
Steigende Betriebsmittel- und Lohnkosten erschweren die Investitionen in die Zukunft der Pilzbetriebe. Das wurde im Rahmen der Vorstands- und Beiratssitzung des Bundes Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) am 5. Mai 2026 in Hannover deutlich.
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Foto © BDC
Insbesondere die globale Lage treibt die Kosten für Verpackungen, Energie, Rohstoffe und Logistik in die Höhe, die nur zum Teil weitergegeben werden konnten.
Gleichzeitig ist der Preisdruck durch günstigere Importe sehr hoch.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Kulturpilzbranche auf verlässliche politische Rahmenbedingungen und praxisnähere Vorgaben angewiesen ist, um auch künftig wettbewerbsfähig produzieren zu können.
Leider erschwerten immer mehr bürokratische Vorgaben das wirtschaftliche Arbeiten. Nichtsdestotrotz setzen die BDC-Mitglieder weiter auf Automatisierung, Technik und KI.
Nur so könne sich die Branche für die Zukunft aufstellen. Auf der kommenden Jahrestagung in Krefeld am 18. September 2026 wird auf diese Thematik daher der Hauptfokus gelegt.
Quelle: ZVG, BDC
Veröffentlichungsdatum: 15.05.2026

