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Spanien: Gemüsesektor beendet schwierige Exportsaison

15. Mai 2026

Schlechte Ernten, schwankende Wechselkurse und steigende Logistikkosten haben der Wintersaison ihren Stempel aufgedrückt. Marcel van der Pluijm, Exporteur bei Feeling Fresh, hat beim Export von spanischem Blattgemüse selten eine so schwierige Saison erlebt wie in diesem Jahr, berichtet der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).

Die Wintermonate sind traditionell eine starke Zeit für Exporte nach Amerika, in dieser Saison haben jedoch ungünstige Wetterbedingungen die Erträge geschmälert, zu Qualitätsschwankungen geführt und die Preise in die Höhe getrieben. 

Dies hat die Exporteure in Verbindung mit steigenden Luftfrachtkosten, einem schwachen Dollar und Einfuhrzöllen schwer belastet.

Auch die niederländische Pflanzsaison hat in den vergangenen Wochen begonnen: Auberginen verzeichneten einen recht starken Start und auch die Paprikaexporte setzten früher als üblich, bereits im April ein. 

Marcel betont, dass die Rolle der niederländischen Exporteure auf den US-Märkten weiter komplementär bleibt: sie treten dann in den Vordergrund, wenn das Angebot nordamerikanischer Erzeuger vorübergehend zurückgeht. 

Dies war auch 2024 der Fall, als lokale Paprikaerzeuger mit Problemen bei der Produktionstechnik zu kämpfen hatten, doch die durch Fusarium verursachten Schwierigkeiten wurden seither weitgehend behoben.

Externe Faktoren stellen weiter erhebliche Risiken dar. Der Dollarkurs schwankte in diesem Jahr stark und die Spannungen im Nahen Osten trieben die Kraftstoffpreise deutlich in die Höhe, was wiederum die Kosten für den Luftfrachttransport steigen ließ.


Quelle: FruitVeB.hu

 

Veröffentlichungsdatum: 15.05.2026

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