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Tomatensektor kritisiert mangelnde Transparenz bei Importdaten für Tomaten aus Marokko

27. Februar 2026

Der europäische Tomatensektor hat Bedenken hinsichtlich des ihrer Ansicht nach „Verschwindens“ wichtiger Daten zu Importen aus Marokko und der Westsahara geäußert.


Bildquelle: Pixabay

Erzeuger und Exporteure kritisieren den Mangel an aktuellen Informationen und fordern mehr Transparenz sowie die Einhaltung der EU-Vorschriften durch die Europäische Kommission, so berichtet EastFruit.
 
Die veröffentlichten Grafiken zeigen einen deutlichen Rückgang seit Oktober 2025 im Vergleich zu dem Durchschnitt der Jahre 2020- 2024. 

Angesichts dieser Entwicklungen hat der Sektor in den letzten Wochen seine Bemühungen verstärkt, die seiner Ansicht nach bestehende Anomalie in den offiziellen Statistiken aufzuklären.

Ignacio Antequera, Direktor des spanischen Verbands FEPEX, erklärte gegenüber Efeagro, dass die Importmengen in verschiedene EU-Länder seit einiger Zeit nicht korrekt erfasst würden. 

Er glaubt, dass dieser Datenmangel die Beurteilung der tatsächlichen Auswirkungen der im Oktober beschlossenen Änderung des EU- Marokko-Abkommens erschwert.

Der spanische Sektor lehnt diese Änderung ab, da sie nach seiner Interpretation die Zollpräferenzen des EU-Marokko-Abkommens auf Produkte aus der Westsahara ausdehnt.


Quelle: EastFruit.com

 

Veröffentlichungsdatum: 27.02.2026

Schlagwörter

Tomatensektor, kritisiert, Mangelnde, Transparenz, Importdaten, Marokko