Chilenische Äpfel schließen 2025 mit Plus von 2% ab und beschleunigen Exporte nach Europa
Die chilenische Apfelexportsaison 2025 endete mit moderatem Wachstum, aber deutlichen Anzeichen einer Umstrukturierung des Handels. Die Lieferungen beliefen sich auf insgesamt 570.119 Tonnen, 2 % mehr als 2024 (556.271 Tonnen), wie aus einem Sektorbericht von Decofrut auf Basis von Exportdaten von Frutas de Chile hervorgeht.
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Besonders auffällig an den Zahlen für 2025 ist die Verteilung nach Zielländern. Lateinamerika blieb die wichtigste Abnehmerregion mit einem Anteil von 53,4 % an den Lieferungen, was 304.300 Tonnen entspricht. Dies entsprach einem Rückgang von 8 % gegenüber 2024. Andere Märkte nutzten diese Lücke: Europa festigte seine Position als zweitgrößtes Ziel mit 116.400 Tonnen (20,4 % Anteil) und einem Anstieg von 18 % im Jahresvergleich.
Der Ferne Osten legte ebenfalls zu und erreichte 75.000 Tonnen (13,2 %, +12 %). Nordamerika erzielte 37.400 Tonnen (6,6 %, +22 %), während der Nahe Osten 37.100 Tonnen (6,5 %) hinzugewann und mit einem Plus von 26 % die Region mit dem größten relativen Wachstum war.
Lateinamerika bleibt hinsichtlich der Menge weiterhin von entscheidender Bedeutung, das Wachstum der Saison ist jedoch größtenteils auf weiter entfernte Ziele zurückzuführen, wobei Europa und der Nahe Osten an Bedeutung gewinnen.
Quelle: FrutasdeChile, Decofrut
Veröffentlichungsdatum: 08.01.2026
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