Heidelbeerernte in Deutschland endet
Die diesjährige Heidelbeersaison in Deutschland neigt sich ihrem Ende zu. Geprägt war sie von extremen Witterungsbedingungen, damit verbundenen geringeren Anteilen für den Frischmarkt, aber teils auch höheren Preisen.
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Zwei ausgeprägte Hitzewellen und anhaltende Niederschläge stellten die Produzenten in dieser Saison vor große Herausforderungen und wirkten sich auf die Qualität der Früchte aus.
Besonders die Lagerfähigkeit war deutlich eingeschränkt. Während Heidelbeeren in regenärmeren Sommern auch in CA-Lagerungen länger lagerbar sind, mussten die Früchte in diesem Jahr rasch vermarktet werden, um Qualitätsverluste zu vermeiden. Dies erforderte von Erzeugern und Handel eine schnelle Vermarktung sowie hohe logistische Flexibilität.
Parallel dazu intensivierte der Lebensmitteleinzelhandel seine Werbung. Zwischen der 26. und 35. Kalenderwoche wurden 269 Angebotsaktionen für Heidelbeeren gezählt: ein Plus von rund 9 % im Vergleich zum Vorjahr.
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Im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein recht stabiles Niveau: Das Mittel der vergangenen vier Jahre liegt nahezu identisch mit dem diesjährigen Ergebnis.
In der 35. Kalenderwoche führten die rückläufigen Erntemengen zu einem Rückgang der Werbeintensität um 62 % gegenüber der Vorwoche. Mit nur noch 10 Angebotsaktionen lag das Niveau deutlich unter dem Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Preiseinstiegsgrenze auf 9,45 EUR/kg.
Das gesamte Angebot an Heidelbeeren wird mit den ebenfalls auslaufenden Mengen an Ware aus Polen kurzfristig abnehmen, bevor sich das Volumen der eintreffenden Importe aus Peru und Südafrika weiter erhöht.
Quelle en Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 28.08.2025)
Veröffentlichungsdatum: 29.08.2025
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