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Chile bekämpft die Mittelmeerfruchtfliege inmitten sich ausbreitender Ausbrüche

28. August 2025

Experten betonen, dass die Feststellung eines Ausbruchs Chiles Zertifizierung als schädlingsfrei nicht sofort aufhebt, so Fructidor.com. Chiles Obstindustrie ist aufgrund des erneuten Auftretens der Mittelmeerfruchtfliege (Ceratitis capitata) wieder in höchster Alarmbereitschaft. In diesem Jahr wurden zwischen Arica y Parinacota und O’Higgins mehr als 40 Ausbrüche registriert, die den einzigartigen Status des Landes als einziges südamerikanisches Land, das frei von diesem Schädling ist, gefährden.

Experten betonen, dass die Feststellung eines Ausbruchs Chiles Zertifizierung als schädlingsfrei nicht sofort aufhebt, aber kostspielige Kontroll- und Quarantänemaßnahmen durch die Landwirtschafts- und Viehzuchtbehörde (SAG) auslöst. In einem Umkreis von 7,2 km um jeden Ausbruch muss Obst vor dem Export speziellen Quarantänemaßnahmen unterzogen werden, was zu höheren Produktionskosten und in einigen Regionen zu Produktverlusten führt.

Die Fruchtfliege befällt mehr als 200 Obst- und Gemüsearten, darunter Zitrusfrüchte, Steinobst, Äpfel, Mangos, Guaven und Paprika. Obwohl sie für den Menschen ungefährlich ist, stellt sie ein ernstes wirtschaftliches Risiko für Chiles exportorientierte Landwirtschaft dar.

Quelle: Fructidor.com

 

Veröffentlichungsdatum: 28.08.2025

Schlagwörter

Chile, Mittelmeerfruchtfliege