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Welternährungstag: BIO AUSTRIA setzt auf gesunde Böden

13. Oktober 2026

Was heute auf unseren Tellern liegt, entscheidet sich nicht erst im Supermarkt, sondern viele Monate zuvor auf den Feldern. Zum Welternährungstag am 16. Oktober rückt BIO AUSTRIA deshalb einen oft unterschätzten Faktor der Ernährungssicherheit in den Mittelpunkt: den Boden. 


Bildquelle: Pixabay

Denn angesichts von Hitze, Trockenheit und Starkregen wird immer wichtiger, wie gut landwirtschaftliche Böden Wasser aufnehmen und speichern und auch unter schwierigen Bedingungen die Grundlage für Lebensmittelproduktion bilden können. 

„Wir reden viel über Ernährungssicherheit, aber viel zu selten darüber, worauf sie eigentlich basiert. 

Ein fruchtbarer Boden ist die Grundlage dafür, dass wir auch in Zukunft Lebensmittel produzieren können. 

Deshalb müssen wir Ernährungssicherheit langfristig denken und die natürlichen Grundlagen unserer Lebensmittelproduktion erhalten“, sagt Barbara Riegler, Obfrau von BIO AUSTRIA.

Fruchtbare Böden als natürliche Versicherung

Ein gesunder Boden ist weit mehr als der Untergrund, auf dem Pflanzen wachsen. Er speichert Wasser und Nährstoffe, bietet Lebensraum für unzählige Organismen und kann bei Starkregen Wasser besser aufnehmen. 

Gerade angesichts zunehmender Wetterextreme wird diese Fähigkeit immer wichtiger. Die biologische Landwirtschaft setzt deshalb auf den Aufbau und Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. 

Vielfältige Fruchtfolgen, Zwischenfrüchte, organische Düngung und der gezielte Aufbau von Humus fördern das Bodenleben und tragen dazu bei, die natürlichen Funktionen des Bodens zu erhalten. Auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel wird im Bio-Landbau gänzlich verzichtet. 

Auch die Förderung der Biodiversität ist eng mit einer nachhaltigen Bodenbewirtschaftung verbunden. 
„Wir können nicht bestimmen, wann der nächste Starkregen kommt oder wie lange die nächste Trockenperiode dauert. Aber wir können beeinflussen, wie widerstandsfähig unsere Böden sind. 

Ein lebendiger, humusreicher Boden ist für uns eine Art natürliche Versicherung gegen die Folgen des Klimawandels“, so die Obfrau.

Boden schützen heißt Zukunft sichern

"Auch Konsument:innen können beim Einkauf einen Beitrag leisten. Wer zu Bio-Lebensmitteln greift, unterstützt jene Betriebe, die nach biologischen Kriterien wirtschaften und die Bodenfruchtbarkeit langfristig in den Mittelpunkt stellen. 

Besonders Bio und regional ergänzen einander: Heimische Bio-Produkte verbinden kurze Wege mit einer Landwirtschaft, die auf den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen setzt. Landwirtschaft beginnt mit dem Boden.

Und von seiner Fruchtbarkeit hängt ab, was wir auch in Zukunft ernten können. Wer Bio kauft, unterstützt Bäuerinnen und Bauern, die diese Grundlage ihrer Arbeit langfristig erhalten wollen“, betont Riegler.

Der Welternährungstag am 16. Oktober erinnert damit an eine einfache Tatsache: Was morgen auf unseren Tellern liegt, beginnt heute unter unseren Füßen.

 

Quelle: AIZ.info

Veröffentlichungsdatum: 13.10.2026

Schlagwörter

AIZ, Welternährungstag, BIO AUSTRIA