Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Ungarn: Notfallzulassung für 6 Pestizide zur Heuschreckenbekämpfung erteilt

06. August 2026

Aufgrund des extrem heißen und trockenen Sommerwetters der letzten Jahre stellen die massenhafte Vermehrung und die Schäden durch verschiedene Heuschreckenarten (marokkanische, italienische Wanderheuschrecke) in Ungarn ein jährlich wiederkehrendes Problem dar, wie der Ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB) berichtet.


Bildquelle: Pixabay

Zur Unterstützung des Schutzes dagegen hat die ungarische Behörde für Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit (Nébih) Notfallzulassungen für den Einsatz von 6 Pflanzenschutzmitteln erteilt.

Heuschreckenarten verursachen weitverbreitete Probleme in den heißeren, trockeneren Gebieten der Großen Ungarischen Tiefebene. 

Da sie hervorragende Flieger sind und große Strecken zurücklegen können, treten sie rasch auch in anderen Regionen auf. 

Entscheidend für die Vermeidung schwerer Schäden sind die Früherkennung und eine kontinuierliche Beobachtung. 

Der Fraßdruck der Heuschrecken kann bis zum Kahlfraß reichen: Sie gefährden vor allem Gemüsekulturen, können aber auch im Gartenbau und im Ackerbau erhebliche Schäden anrichten. 

Im Jahr 2026 meldeten auch die Pflanzenschutzinspektoren der Verwaltungsbezirke (Komitate) sowie die Ungarische Kammer der Pflanzenschutz-Ingenieure und Phytopathologen eine Verschärfung des Problems. 
 
Um die Landwirte zu unterstützen, wurde eine Notfallzulassung für den Einsatz von Karate Zeon 5 CS, Decis Forte, Sumi Alfa 5 EC, Ciperkill MAX, Sherpa 100 EC und Mospilan 20 SG zur Bekämpfung von Heuschreckenarten erteilt.


Quelle: FruitVeB.hu

 

Veröffentlichungsdatum: 06.08.2026

Schlagwörter

Ungarn, Notfallzulassung, Pestizide, Heuschreckenbekämpfung