Taylor Farms ruft in den USA sämtlichen in Mexiko produzierten Eisbergsalat wegen Cyclosporiasis-Fällen zurück
Aktuelle Daten der US-Gesundheitsbehörde (CDC) zeigen, dass seit dem 1. Mai 2026 in den USA 1.645 Fälle von Cyclosporiasis bestätigt wurden, zudem werden mehr als 5.100 weitere Verdachtsfälle untersucht und es gab 141 Krankenhauseinweisungen.

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Der Agrarproduzent Taylor Farms hat den Rückzug sämtlicher in Zentralmexiko angebauter Eisbergsalate von dem US-Markt angekündigt. Grund hierfür ist der in den USA festgestellte Ausbruch von Cyclosporiasis, den die Gesundheitsbehörden mit Gemüse dieser Art aus dem Vertrieb des Unternehmens in Verbindung bringen. Die Maßnahme betrifft 35 Produkte, die in 27 Bundesstaaten vertrieben wurden, berichtet FyH.es.
Die Ankündigung erfolgte, nachdem die US-Gesundheitsbehörde (CDC) am vergangenen Freitag die parasitäre Erkrankung mit Eisbergsalat in Verbindung gebracht hatte, den Taylor Farms an bestimmte Taco-Bell-Restaurants lieferte. Dieser Salat wurde in Dutzenden von Fällen als Infektionsquelle identifiziert.
Laut einer auf der Unternehmenswebsite verfügbaren und am vergangenen Samstag von der US-Lebensmittelbehörde (FDA) veröffentlichten Erklärung hat sich die mexikanische Tochtergesellschaft von Taylor Farms (mit Sitz in dem Bundesstaat Guanajuato) dazu entschlossen, den gesamten produzierten Eisbergsalat zurückzurufen.
Grund ist die „Möglichkeit einer Kontamination mit Cyclospora“, jenem Parasiten, der für den Ausbruch verantwortlich ist und in mit Fäkalien verunreinigten Erzeugnissen vorkommt.
Der Produktrückruf umfasst nicht nur abgepackten Eisbergsalat, sondern auch sämtliche Salatmischungen und Salat-Sets, die Blätter oder Stücke dieser Salatsorte enthalten und zwischen dem 29. Juni und dem 16. Juli in mehr als der Hälfte der US-Bundesstaaten vertrieben wurden.
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 22.07.2026

