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Studie bringt Bodenmikroben als neues Werkzeug für Avocado-Anbauer ins Spiel

12. Juni 2026

Gesunde Bodenökosysteme können eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Obstproduktion an den Klimawandel anzupassen. Wissenschaftler haben einen verborgenen Verbündeten im Kampf gegen Dürre in dem Avocadoanbau entdeckt: Bodenbakterien, so berichtet Fructidor.com.


Bildquelle: Pixabay

Eine in npj Sustainable Agriculture (Nature Partner Journals) veröffentlichte Studie ergab, dass nützliche Mikroorganismen, die im Wurzelbereich von Avocados leben, die Fähigkeit der Bäume, mit Wasserstress umzugehen, deutlich verbessern können. Die Studie konzentrierte sich auf Avocado-Plantagen in Südspanien, wo anhaltende Dürre zu einer großen Herausforderung für die Anbauer geworden ist. 

Die Forscher stellten fest, dass ökologisch bewirtschaftete Böden eine reichhaltigere und vielfältigere mikrobielle Gemeinschaft aufwiesen als konventionell bewirtschaftete Böden. 

Zu den vielversprechendsten gehörten Bakterien der Gattung Bacillus, die bekanntermaßen die Wurzelentwicklung, die Nährstoffaufnahme und die Toleranz der Pflanzen gegenüber Umweltstress fördern. 


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Gewächshausversuche zeigten, dass Avocadopflanzen, die mit ausgewählten Bakterienstämmen behandelt wurden, unter Wassermangelbedingungen besser wuchsen, ein kräftigeres Wachstum aufwiesen und weniger Anzeichen von Trockenheit zeigten als unbehandelte Pflanzen.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass künftige Fortschritte in der Avocadoproduktion nicht nur durch das Plantagenmanagement oder Züchtungsprogramme erzielt werden könnten, sondern auch durch die Verbesserung der biologischen Bodengesundheit.


Quelle: Fructidor.com

 

Veröffentlichungsdatum: 12.06.2026

Schlagwörter

Studie, Bodenmikroben, Avocado-Anbau, Klimawandel