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Österreich: Trockenheit - Bauern können "deutliche Schäden" noch nicht beziffern

02. Juni 2026

Die Rekord-Trockenheit im Frühling trifft die heimische Landwirtschaft hart. Die genaue Höhe der Schäden können derzeit aber weder die Bauern noch die Österreichische Hagelversicherung beziffern. 


Bildquelle: Pixabay

"Es gibt deutliche Schäden - beim ersten Grünlandschnitt genauso wie im Ackerbau", sagte Landwirtschaftskammer-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger zur APA am Freitag vor Beginn der Regentage. 

Zwischen 1. März und 31. Mai war Österreich laut Geosphere in der 169-jährigen Messgeschichte noch nie von derartiger Trockenheit betroffen. 

Demnach habe die Niederschlagsabweichung im Vergleich zum Klimamittel 1991 bis 2020 minus 50 Prozent betragen, hieß es am Freitagnachmittag von der staatlichen Bundesanstalt. 

Im Mai fehle trotz des Regens in den letzten Wochen noch rund ein Drittel des Niederschlags eines durchschnittlichen Jahres, erklärte die Landwirtschaftskammer. 

"Viele Äcker sind bereits wieder staubtrocken und schreien nach Regen", sagte Bauernvertreter Moosbrugger. Weitere kontinuierliche Niederschläge wären für die Landwirtschaft und Natur wichtig, derzeit seien jedoch vor allem gewittrige Regenschauer angesagt.

Die Kürbispflanzen entwickeln sich laut dem Landwirtschaftskammer-Generalsekretär "gut". Für das weitere Wachstum würden sie aber bald wieder "ausgiebigeren Regen" brauchen. 

Bei Kartoffeln sei eine Einschätzung noch zu früh, so Lembacher. Wenn der Regen ausbleibe, würden Erdäpfel weniger Knollen ansetzen und die Ernte niedriger ausfallen. 

 

Quelle: AIZ.info

Veröffentlichungsdatum: 02.06.2026

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AIZ, Österreich, Trockenheit, Bauern, Schäden