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Spanische Regierung trifft sich mit Agrar-Ernährungssektor für Analyse der wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges

18. März 2026

Die spanische Regierung traf sich am Montag mit Vertretern des Agrar- und Ernährungssektors sowie der Fischerei, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten zu analysieren und mögliche Unterstützungsmaßnahmen für Landwirte, Viehzüchter und Fischer zu bewerten, so berichtet Hortoinfo.es.

Der Landwirtschaftsminister, Luis Planas, begann den Tag mit einem Treffen mit Vertretern des Fischereisektors. Im Anschluss daran nahm Planas gemeinsam mit dem Minister für Wirtschaft, Handel und Gewerbe, Carlos Cuerpo, an einem Treffen mit Vertretern des spanischen Verbandes der Lebensmittel- und Getränkeindustrie (FIAB) sowie mit Organisationen aus der Düngemittel- und Futtermittelbranche teil.

Die Gesprächsrunde wurde im Landwirtschaftsministerium fortgesetzt, wo der Minister mit den wichtigsten landwirtschaftlichen Berufsverbänden ASAJA, COAG, UPA und Unión de Uniones sowie mit Vertretern von Agrar- und Lebensmittelgenossenschaften zusammentreffen wird.

Plan zur Bewältigung der Kriegskrise

Diese Treffen sind Teil der Regierungsstrategie für die Ausarbeitung eines Maßnahmenpakets zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen des Konflikts im Nahen Osten. Am vergangenen Donnerstag führte die Regierung ein hochrangiges Treffen mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden durch, um mögliche wirtschaftliche und soziale Schutzmaßnahmen zu erörtern. 

Dem Wirtschaftsminister zufolge wird der von der Regierung vorbereitete Plan auf vier Säulen basieren und strukturelle Maßnahmen mit fiskalischen Maßnahmen kombinieren, um die Auswirkungen der Energiekrise zu reduzieren. Dazu gehören der Ausbau erneuerbarer Energien, die Elektrifizierung und der ökologische Wandel, was die Regierung als „Lebensversicherung“ zur Reduzierung der Energieabhängigkeit und zur Abmilderung künftiger geopolitischer Krisen betrachtet.

Gleichzeitig plant die Regierung, Maßnahmen zur Minimierung der Strom- und Energiekosten zu verabschieden, um zu verhindern, dass steigende Energiekosten auf die Endpreise für Lebensmittel und die Gesamtwirtschaft umgelegt werden.


Quelle: Hortoinfo.es

 

Veröffentlichungsdatum: 18.03.2026

Schlagwörter

Spanische Regierung, Agrar-Ernährungssektor, Analyse, wirtschaftliche Folgen, Iran-Krieg