Spanien stoppt Paprika-Importe aus Kenia wegen hoher Rückstände des verbotenen Insektizids Chlorpyrifos
Die spanischen Behörden verhinderten die Einfuhr von Paprikas aus Kenia, nachdem hohe Rückstände des nicht zugelassenen Insektizids Chlorpyrifos festgestellt worden waren, berichtet Hortoinfo.es.
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Diese Entscheidung erfolgte nach Einsichtnahme in Unterlagen der zuständigen Stelle der Europäischen Kommission zu diesem Sachverhalt, die am 4. August veröffentlicht wurden.
Der Vorfall wurde von dem Schnellwarnsystem der EU für Lebensmittel und Tiernahrung (RASFF) als schwerwiegend eingestuft.
Bei einer an der spanischen Grenze durchgeführten Kontrolle einer Paprika-Lieferung aus Kenia wurden Rückstände des verbotenen Insektizids Chlorpyrifos nachgewiesen, der Gehalt in den kenianischen Paprikas lag bei 0,084 ± 0,042 mg/kg – ppm, während der zulässige Höchstgehalt (MRL) auf die im Labor minimal nachweisbare Grenze von 0,01 mg/kg – ppm festgesetzt ist.
Die Europäische Kommission hatte die Verwendung von Chlorpyrifos im Jahr 2019 aufgrund seiner Gefährlichkeit vollständig untersagt.
Daraufhin genehmigte das spanische Landwirtschaftsministerium den Rückzug von Präparaten auf der Basis von Chlorpyrifos (Ethyl), die in dem Anbau von Tomaten, Paprikas, Melonen, Wassermelonen, Kartoffeln, Kohl, Artischocken, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Tafeltrauben, Himbeeren und Blaubeeren eingesetzt wurden.
Die spanischen Behörden unterbanden die Einfuhr dieser Paprikas, hielten die Lieferung an der Grenze zurück und informierten die Absender über die Zurückweisung, wodurch der Zugang zu dem spanischen und europäischen Markt verhindert wurde.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 07.08.2026

