Spanien: Schädlinge, Hagel und Produktionsanpassungen verringern Kaki-Mengen
Die Kaki-Saison beginnt mit einem geringeren Angebot als ursprünglich erwartet. Sektorprognosen zufolge dürften Produktionsanpassungen, Hagelschäden und Schädlingsbefall die Gesamtmenge in dieser Saison auf 270 bis 280 Millionen Kilogramm (kg) reduzieren, so berichtet Revista Mercados.com.
Bildquelle: Pixabay
Für den spanischen Kaki-Verband mag dieser Rückgang der Produktion zwar einen höheren Wert der Früchte bedeuten, doch der Schlüssel zu höheren Preisen liegt in der Qualität, diese bestimmt, welche Menge vermarktet werden kann und in welche Kategorie die Früchte fallen.
Eines der schwächsten Glieder in der Kette sind Früchte der zweiten Klasse, welche die gleichen Produktionskosten wie höherwertige Ware verursachen, während der wirtschaftliche Ertrag stark schwanken und sogar erheblich sinken kann.

Bildquelle: Pixabay
Die Kakisaison wird nicht nur durch geringere Mengen, sondern auch durch steigende Kosten für Diesel, Energie und Arbeitskräfte geprägt sein.
Die Preise müssen diesen Anstieg daher widerspiegeln. Es steht weniger Ware zur Verfügung, deren Erzeugung zudem höhere Investitionen erfordert.
Bildquelle: Pixabay
Der Schlüssel liegt dem Verband zufolge in der Abstimmung der Vermarktungsstrategie.
Angesichts des begrenzten Angebots sieht der Sektor Spielraum für bessere Preise, doch müssen die Erzeuger vermeiden, den Markt zu bestimmten Zeitpunkten zu überschwemmen.
In einer Situation, in der ein geringeres Angebot auf eine höhere Nachfrage trifft, sorgt eine sachgerechte Verteilung dafür, dass während des gesamten Erntezeitraums faire Preise erzielt werden.
Quelle: RevistaMercados.com
Veröffentlichungsdatum: 16.09.2026

