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Spanien: Mechanisierte Ernte – ein Garant für Kosteneinsparungen im Karottenanbau

08. Mai 2026

In einem von steigenden Kosten geprägten Umfeld ermöglicht der Einsatz von Maschinen eine Reduzierung der Investitionskosten für den Anbau um 50 % dank der Einsparungen bei den Arbeitskräften, berichtet revistamercados.com.


Bildquelle: Pixabay

Der andalusische Karottensektor, dessen Betriebe sich größtenteils auf die Provinzen Cádiz und Sevilla konzentrieren, sieht sich mit Erntesaisons konfrontiert, die von Unsicherheit infolge von Wetterextremen und sinkenden Erzeugerpreisen geprägt sind, die die Rentabilität der Erzeuger schmälern und diese in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt benachteiligen.

In einem Szenario, in dem der Anbau eines Hektars Karotten mit stetig steigenden Ausgaben verbunden ist, haben die Erzeuger gelernt, dass jeder Euro zählt. 

Eines der größten Einsparpotenziale kann dabei aus dem bedeutendsten Investitionsposten für landwirtschaftliche Betriebsleiter kommen: den Arbeitskräften, auf die 1 von 2 investierten Euros entfällt. 

Nach Angaben der Markt- und Preisbeobachtungsstelle der Regionalregierung von Andalusien kann die mechanisierte Ernte die Kosten pro Hektar halbieren. 

Die Kosten für einen Hektar, bei dem der Großteil der Ernte maschinell erfolgt und lediglich 19,6 Arbeitstage erfordert, belaufen sich auf 10.061 EUR. Demgegenüber steigen die Kosten bei einer manuellen Ernte auf 21.975 EUR/ha an, wobei hierfür 197,3 Arbeitstage erforderlich sind. 

Die Mechanisierung der Karottenernte senkt nicht nur die Kosten, sondern ermöglicht den Erzeugern den Daten zufolge auch einen höheren Ertrag pro Hektar, da bei einer maschinellen Ernte durchschnittlich 70.000 kg/ha eingebracht werden, verglichen mit 53.437 kg/ha bei manueller Ernte.


Source: RevistaMercados.com

 

Veröffentlichungsdatum: 08.05.2026

Schlagwörter

Spanien, Mechanisierung, Karottenernte, Kosteneinsparungen