Spanien importiert Paprikas mit hohen Rückständen nicht zugelassener und gefährlicher Pestizide
Die spanischen Behörden haben eine Warnung bezüglich der Einfuhr von Paprikas aus Peru herausgegeben, in denen Rückstände zweier nicht zugelassener und gefährlicher Pestizide nachgewiesen wurden, so berichtet Hortoinfo.es unter Berufung auf Dokumente der zuständigen EU-Stelle.
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Die Ware wurde nach der Grenzkontrolle freigegeben, woraufhin die spanischen Behörden aufgrund des potenziellen Risikos bei dem Verzehr eine Warnung ausgaben.
Aus den auf den 14. September datierten Dokumenten geht hervor, dass die Paprikas am 27. August in Spanien eintrafen, dort die Grenzkontrolle durchliefen, anschließend freigegeben wurden und in die spanische Vertriebskette gelangten.
Nach Vorliegen der Analyseergebnisse wurde festgestellt, dass die Paprikas hohe Rückstandskonzentrationen der Pestizide Carbofuran und Phenthoat aufwiesen, daher wurde aufgrund des mit dem Verzehr verbundenen Risikos eine Warnung herausgegeben.
Die durchgeführten Analysen ergaben Rückstände des nicht zugelassenen Insektizids Carbofuran in einer Konzentration von 0,06 mg/kg (ppm).
Da die Verwendung dieses Mittels nicht gestattet ist, wurde kein Höchstgehalt (MRL) festgelegt.
Zudem wurde das Insektizid und Akarizid Phenthoat in einer Konzentration von 0,021 mg/kg (ppm) nachgewiesen.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 21.09.2026

