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Spanien: Guardia Civil entdeckt über 900 illegale Wasserentnahme- und -speicheranlagen

25. Februar 2026

Die Guardia Civil hat im Rahmen der Operation „Zahorí“ eine landesweite Aktion zur Überprüfung und Kontrolle der Nutzung von Oberflächen- und Grundwasserressourcen mit dem Ziel durchgeführt, den öffentlichen Wassersektor und die Umwelt zu schützen, wie Hortoinfo unter Berufung auf Quellen der Guardia Civil berichtet.


Bildquelle: Pixabay

31 Personen wurden wegen Straftaten im Zusammenhang mit Wasserumleitung und Umweltschäden ermittelt. Von den entdeckten illegalen Anlagen waren 60 % Brunnen, 24 % Bohrlöcher, 4 % Speicherbecken und die restlichen 12 % sonstige Anlagentypen. 

Dies ist das Ergebnis der Aktionen, die zwischen Oktober 2024 und September 2025 durchgeführt wurden. Insgesamt wurden 941 illegale Anlagen zur Wassergewinnung entdeckt und gegen 31 Personen wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an Straftaten im Zusammenhang mit Wasserumleitung und Schäden für Naturressourcen ermittelt.

Insgesamt wurden bei der Operation 29 Straftaten aufgedeckt. Es handelt sich dabei am häufigsten um Straftaten im Zusammenhang mit der Entnahme von Wasser für öffentliche Zwecke (59 %), Straftaten gegen natürliche Ressourcen und die Umwelt (28 %) sowie Straftaten gegen die Raumplanung (7 %). 

Darüber hinaus wurden 1.684 Ordnungswidrigkeiten bearbeitet, von denen 77 % Verstöße gegen die Wasservorschriften betreffen. 

Schadensbewertung 

Die von SEPRONA erstellten Gutachten beziffern die Schäden am öffentlichen Wassersektor sowie die Umweltauswirkungen auf die übrigen natürlichen Ressourcen in den betroffenen Gebieten.

Die Gutachter schätzen den durch die in verschiedenen spanischen Provinzen verursachten Schaden an dem öffentlichen Wassersektor auf über 270 Millionen EUR.


Quelle: Hortoinfo.es 

 

Veröffentlichungsdatum: 25.02.2026

Schlagwörter

Spanien, Guardia Civil, illegale Wasserentnahme, speicheranlagen