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Spanien: Biologische Schädlingsbekämpfung gewinnt im Zitrusmanagement an Bedeutung

19. Mai 2026

Koppert bestätigt das Wachstum der biologischen Schädlingsbekämpfung als Reaktion auf den Wegfall chemischer Substanzen. Als Antwort auf diesen Wandel fördert Koppert ein Modell, das auf Prävention und Strategie basiert und natürliche Feinde der Schädlinge, nützliche Mikroorganismen sowie Biostimulation integriert, um eine wirksamere und nachhaltigere Bekämpfung zu erreichen, berichtet FyH.es.


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Juan Antonio Esclápez, Zitrusexperte bei Koppert in der Valencianischen Gemeinschaft, warnt davor, dass dieser Wandel im Ansatz keine Option ist, sondern eine unvermeidliche Transition hin zu einem nachhaltigeren und effizienteren Modell. 

„Wir bewegen uns von einem reaktiven Ansatz hin zu einem viel präventiveren Modell, bei dem Schädlingsmonitoring immer wichtiger wird und biologische Lösungen von Anfang an integriert werden“, erklärt er.  

Eine der größten Herausforderungen für Landwirte besteht darin, ihre Denkweise zu ändern. Jahrelang war die Suche nach sofortigen Ergebnissen oder eine Art „Schocktherapie“ der Standard. Doch im heutigen Schädlingsbild liegt der Schlüssel im Gleichgewicht des Kultursystems. 

Laut Esclápez drehen sich die häufigsten Fragen auf dem Feld um Wirksamkeit, Reaktionszeit und Kosten. 
Doch die technische Realität liefert objektive Daten. Es gibt bereits biologische Werkzeuge, die gleichwertig oder sogar wirksamer sind als chemische Schädlingsbekämpfung im Zitrusbau. 


Quelle: FyH.es

 

Veröffentlichungsdatum: 19.05.2026

Schlagwörter

Spanien, biologische, Schädlingsbekämpfung, Zitrusmanagement