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Spanien: 18. Symposium für Pflanzengesundheit schließt mit offenem Brief an EU-Kommission zur Sicherung der Zukunft der Landwirtschaft

12. März 2026

Das 18. Symposium für Pflanzengesundheit schloss die diesjährige Ausgabe mit dem erfüllten Ziel ab, einen offenen Brief an Europa zu übergeben, um Fortschritte zu erzielen und weiter die Säule der Ernährungssouveränität zu sein, berichtet FyH.es.

Mit über 60 Diskussionen und Hauptvorträgen ging das 18. Symposium für Pflanzengesundheit (Symposium de Sanidad Vegetal), am vergangenen Freitag, in Sevilla zu Ende und festigte seinen Ruf als führende Veranstaltung zu dem Thema Pflanzengesundheit in Spanien, auf der die Bedürfnisse von Erzeugern und der Industrie sowie die Forderungen der Regierungen präsentiert wurden. 

Dies geschieht angesichts einer Omnibusverordnung der Europäischen Kommission, die zwar einen Fortschritt darstellt, aber nicht gänzlich überzeugt. 

„Pflanzengesundheit ist eine Priorität für die Erreichung von Ernährungssouveränität, sie muss jedoch mit einem klaren Rechtsrahmen ausgestattet sein, mit Ressourcen zur Umsetzung der regulatorischen Anforderungen und mit einer echten und einheitlichen Grenzkontrolle, die nicht von jedem Mitgliedstaat abhängt“, betonte Carlón León Garrido, Präsident von COITAND, als er bezüglich der Veranstaltung Bilanz zog. 

Die Veranstaltung, die über drei Tage mehr als 1.300 Personen zusammenbrachte, verdeutlichte die wichtige Rolle von Agrartechnikern als Verschreiber von Pflanzengesundheitsmaßnahmen.

Offener Brief an die EU-Kommission

Dies war eines der Ziele dieser Ausgabe des Symposiums: ein offenes Gespräch mit der EU-Kommission zu führen, in dem die Forderungen von Erzeugern, Industrie und Verwaltung, die Herausforderungen und Probleme gesammelt und gleichzeitig neue Technologien vorgestellt werden und wie diese bereits jetzt entscheidend zu der Einführung neuer Instrumente für die Pflanzengesundheit beitragen.

„Das Symposium bot den idealen Rahmen, um die Omnibusverordnung zu diskutieren, Fachleute, Behörden und private Unternehmen zusammenzubringen und wo deutlich geworden ist, dass ohne gesunde Pflanzen keine qualitativ hochwertigen Lebensmittel produziert werden können“, fasste Emilio Luis García Muro, Generaldirektor für Agrar- und Lebensmittelproduktion, Gesundheit und Tierwohl bei dem spanischen Landwirtschaftsministerium (MAPA), zusammen.


Quelle: FyH.es

 

Veröffentlichungsdatum: 12.03.2026

Schlagwörter

Spanien, Pflanzengesundheit, offene Brief, EU-Kommission, Zukunft, Landwirtschaft