Südafrikanische Zitruserzeuger senken Exportprognose wegen schlechter Wetterbedingungen und regionaler Konflikte
Die Citrus Growers Association of Southern Africa (CGA) hat ihre Wachstumsschätzungen für Zitrusexporte im Jahr 2026 nach unten korrigiert. Dies ist laut Frutas de Chile vor allem auf schlechte Wetterbedingungen in wichtigen Anbaugebieten sowie auf logistische Störungen infolge des Konflikts im Nahen Osten zurückzuführen.
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Trotz der Anpassung ist das afrikanische Land auf dem besten Weg, einen neuen Rekord bei den internationalen Lieferungen aufzustellen, auch wenn dieser niedriger ausfällt als ursprünglich prognostiziert.
Dem neuen Bericht der CGA zufolge sollen die Exporte im Jahr 2026 eine Menge von 205,3 Millionen Kartons erreichen.
Dieser Wert würde zwar den bisherigen Rekord von 203,4 Millionen Kartons aus dem Jahr 2025 übertreffen, bleibt jedoch hinter der ursprünglichen Prognose von 209,4 Millionen Kartons zurück.
„Es war eine Saison, die uns an verschiedenen Fronten vor Herausforderungen stellte. Überschwemmungen in den Provinzen Westkap und Ostkap hatten direkte Auswirkungen“, so der Verband.
Neben wetterbedingten Faktoren gibt es Komplikationen bei der Belieferung des Marktes im Nahen Osten, einer Region, auf die normalerweise 20 % der Zitrusexporte entfallen.
Der dortige bewaffnete Konflikt beeinträchtigte den Seetransport sowie die üblichen Lieferketten.
Zitrusfrüchte sind gemessen an dem Devisenwert das wichtigste landwirtschaftliche Exportgut Südafrikas und machen das Land, neben Spanien, zu einem der unangefochtenen Spitzenreiter in dem Welthandel. Im Jahr 2025 wurde ein Rekordumsatz von 2,74 Milliarden USD erzielt.
Quelle: FrutasdeChile.cl
Veröffentlichungsdatum: 11.08.2026

