Südafrika: Trauben – Steigende Produktion und logistische Herausforderungen im Hafen von Kapstadt prägen die Saison
Der Südafrikanische Verband der Tafeltraubenindustrie (SATI) präsentierte die Ergebnisse seines gemeinsamen Traubenmarketingforums (JGMF) und zeichnete ein Bild der Gegensätze: Eine robuste Inlandsproduktion übertrifft die Vorjahreswerte, steht jedoch vor kritischen Engpässen in der Hafeninfrastruktur, berichtet FrutasdeChile.

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Bis zur zweiten Kalenderwoche 2026 zeigte der Sektor eine bemerkenswerte Dynamik. Die Exportkontrollen erreichten 38,65 Millionen Kartons (entspricht 4,5 kg), was einem Anstieg von 19 % gegenüber dem gleichen Zeitraum der Vorsaison entspricht.
Trotz regionaler Unterschiede bleibt die nationale Ernteschätzung mit 79,4 Millionen Kartons stabil. Die wichtigsten Exportsorten sind derzeit Sweet Globe™, Sweet Celebration™ und Prime. Die Hauptabnehmerländer sind die EU, Großbritannien und Nordamerika.
Logistik in Kapstadt
Der SATI-Bericht hebt eine besorgniserregende Situation an dem Cape Town Container Terminal (CTCT) hervor. Die Produktivität liegt unter dem Zielwert von 19 Kranbewegungen pro Stunde (GCH) und erreichte in Woche 2 lediglich 12 GCH. Zudem verursachte Wind 40 Stunden Verzögerung, doppelt so viel wie im Vorjahr.
Es wurden Notfallmaßnahmen ergriffen: Transnet entsandte Spezialteams und ernannte Earl Peters zum Leiter der Kapstädter Terminals und zur Verstärkung des Managements.
Betriebspersonal wurde von anderen Terminals abgezogen, um den Kranbetrieb zu verstärken. Zudem wird eine Diversifizierung der Häfen vorangetrieben, da in diesem Jahr nur 55 % der Exporte über Kapstadt abgewickelt wurden (gegenüber 82 % im Vorjahr).
Die Häfen des Ostkaps haben den Zuwachs an Exportmengen aufgefangen und ihren Anteil an der nationalen Menge von 5 % auf 30 % erhöht.
Quelle: FrutasdeChile.cl
Veröffentlichungsdatum: 27.01.2026
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