Schweiz: Stangensellerie - Saison dauert von Mai bis Dezember
Stangensellerie ist ein uraltes Gemüse, das heute aus der Schweizer Küche nicht mehr wegzudenken ist. Seine Saison dauert hierzulande von Mai bis Dezember, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID).

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Stangensellerie – auch Stauden-, Stiel oder -Bleichsellerie genannt – ist eine Kulturform des Selleries mit einem relativ dicken, langen Stiel, an dessen Ende die Blätter wachsen. Der Echte Sellerie gehört zur Familie der Doldenblütler.
Die wildwachsende Pflanze war bereits im Alten Ägypten und Griechenland als Heil- und Arzneipflanze bekannt. Deshalb wird der Beginn der Kultivierung von Sellerie im Mittelmeerraum vermutet.
Seit dem Spätmittelalter wird das Gemüse auch nördlich der Alpen angebaut und ist heute weltweit verbreitet.
Die drei Kulturformen des Echten Selleries – Stangensellerie, Würzsellerie und Knollensellerie – entstanden ab dem 17. Jahrhundert.
87 Hektaren Schweizer Stangensellerie
In der Schweiz hat Stangensellerie von Mai bis Dezember Saison. Im Jahr 2025 betrug die Anbaufläche insgesamt rund 87 Hektaren, davon fast 30 Hektaren im Biolandbau.
Es wurden rund 2’840 Tonnen geerntet. Zusammen mit den Importen in Höhe von 2’960 Tonnen ergibt sich ein Pro-Kopf-Konsum von rund 600 Gramm pro Jahr.
Als kleine Nische bauen Gemüseproduzentinnen und -produzenten auch gebleichten Stangensellerie an – die Fläche beläuft sich dabei auf rund eine Hektare.
Frischer Stangensellerie erkennt man an den saftigen, knackigen Stielen und der kräftigen Farbe. Er hat die typische Selleriewürze, schmeckt aber etwas milder als Knollensellerie.
Er kann roh – zum Beispiel für Dips oder im Salat – oder gekocht verwendet werden und ist vielseitig einsetzbar.
Veröffentlichungsdatum: 22.06.2026

