Schweiz: Erbsen - Die kleine Proteinbombe
Die Erbse ist die älteste Nutzpflanze unter den Hülsenfrüchten. In der Schweiz haben frische Erbsen von Juni bis Juli Saison, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID).
Erbsen werden heute meist als Tiefkühl- oder Konservenprodukt gekauft und sind dadurch das ganze Jahr über erhältlich.
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Bildquelle: Unsplash
Die Erbse (Pisum sativum) stammt ursprünglich aus Vorderasien und wurde bereits vor rund 8000 Jahren angebaut. Von ihr existieren mehr als 250 Sorten.
Am bekanntesten sind die Zuckererbse, die Palerbse und die Markerbse.
Lange Zeit wurde die Erbse ausschliesslich als ausgereiftes Korn genutzt. Bis ins 17. Jahrhundert diente sie vor allem als Trockengemüse und wurde häufig zu Mus verarbeitet. Erst später wurden Sorten gezüchtet, die auch grün verzehrt werden können.
Frische Erbsen als Nische
In der Schweiz werden Erbsen hauptsächlich in den Monaten Juni und Juli geerntet. Für eine optimale Qualität dürfen die Körner bei der Ernte nicht zu trocken sein, da sie sonst mehlig werden.
Der grösste Teil der Ernte wird zu Tiefkühl- oder Konservenprodukten weiterverarbeitet.
Erbsen zählen daher zum sogenannten Verarbeitungsgemüse. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem auch Bohnen, Pariser Karotten und Spinat.
Für die Herstellung von Tiefkühlerbsen werden die Erbsen zunächst blanchiert und anschliessend schockgefrostet.
Durch dieses Verfahren behalten sie ihre intensive grüne Farbe sowie einen grossen Teil ihrer wertvollen Inhaltsstoffe.
Frische Erbsen galten lange Zeit als nahezu verschwunden vom Frischmarkt, haben jedoch in den letzten Jahren wieder an Beliebtheit gewonnen.
Während der Saison sind sie auf Wochenmärkten, direkt ab Hof oder bei Grossverteilern erhältlich.
Da sie nur frisch ihre knackige Konsistenz und ihren süsslichen Geschmack behalten, sollten sie möglichst rasch konsumiert werden.
Quelle: LID
Veröffentlichungsdatum: 29.06.2026

