Schweiz: Die Gewächshausfläche wächst
Das meiste Gemüse in der Schweiz wird im Freiland angebaut, trotzdem ist auch der Gewächshausanbau wichtig für die Versorgung und die Gewächshausfläche hat sich seit 1972 insgesamt verfünffacht, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID).
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Gewächshäuser bieten für den Anbau Vorteile: Sie bieten den Pflanzen ein kontrolliertes Klima, schützen sie vor Schädlingen und Krankheitskeimen.
So haben geschlossene Kreisläufe positive Effekte auf den Wasserverbrauch und den Pflanzenschutz. Besonders wegen der Auswirkungen auf das Landschaftsbild, sind sie aber auch umstritten.
Quelle: Schweizerische Zentralstelle für Gemüsebau und Spezialkulturen SZG. (Infografik © LID)
In der Schweiz ist die Gewächshausfläche in den letzten Jahren stabil geblieben, hat sich insgesamt aber seit 1972 verfünffacht. Gleichzeitig ist die Anzahl der Betriebe mit Gewächshäusern seit 25 Jahren am Sinken.
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Quelle: Schweizerische Zentralstelle für Gemüsebau und Spezialkulturen SZG. (Infografik © LID)
Das meiste Gemüse in der Schweiz wird im Freiland angebaut. Jedoch gibt es auch Gemüsesorten, die besser oder sogar ausschliesslich im Gewächshaus wachsen.
Tomaten zum Beispiel, werden fast ausschliesslich im Gewächshaus angebaut, ebenso wie Auberginen. Beim Nüsslisalat wird hingegen viel mehr im Freiland produziert als im Gewächshaus.
Der Grossteil der Schweizer Tomaten und Gurken stammt aus Hors-Sol-Gewächshäusern. 2024 wurden 188 Hektaren Hors-Sol-Gemüse produziert.
Hors-Sol bedeutet, dass die Pflanzen nicht in Erde wachsen, sondern in Substrat, wie zum Beispiel Kokosfaser oder Steinwolle. Die Pflanzen erhalten ihre Nährstoffe über das Wasser.
Quelle: LID
Veröffentlichungsdatum: 02.03.2026

