Schweiz: Artischocke - Königin der Disteln
Die Artischocke ist eine distelartige Pflanze aus der Familie der Korbblütler, die als Blütengemüse verzehrt wird. In der Schweiz ist die Artischockenproduktion eine kleine Nische. Saison haben die Schweizer Artischocken von Juli bis Oktober, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID).

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Der Ursprung der frostempfindlichen Artischocke liegt im Mittelmeerraum und bis heute wird das Blütengemüse vor allem in mediterranen Gebieten angebaut.
Hauptproduzenten sind Ägypten, Italien und Spanien.
In der Schweiz haben Artischocken zwischen Juli und Oktober Saison, sie sind hierzulande aber ein Nischengemüse.
Schon im Römischen Reich und im antiken Griechenland war die medizinische Wirkung der Artischocke bekannt und im Mittelalter war es eines der teuersten Heilmittel.
Gaumenfreude mit Herz
Gegessen werden nur die Blütenköpfe der Artischocke – der essbare Anteil beträgt so höchstens ein Drittel.
Die Blütenköpfe werden geerntet, wenn sie noch geschlossen sind und die äussersten Schuppen oder Blätter leicht abstehen.
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Verpasst man den Erntezeitpunkt, öffnet sich die Artischocke und blüht violett.
Artischocken haben einen zartbitteren, leicht nussigen und manchmal sogar süsslichen Geschmack.
Den Genuss der zarten Blätter und vor allem des sogenannten Artischockenbodens – auch Artischockenherz genannt – muss verdient sein.
Die äusseren Blätter der Artischockenknospe sind etwas zäh und das Innere, das auch als Heu bezeichnet wird, faserig.
Quelle: LID
Veröffentlichungsdatum: 28.09.2026
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