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Rukwied: "Nahrungsmittel brauchen mehr Wertschätzung"

21. Januar 2021

Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche Digital gibt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, eine Einschätzung über die Situation der deutschen Landwirtschaft und die Herausforderungen in den kommenden Jahren.

Foto © DBV
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„Wir Bauernfamilien ernähren nicht nur unsere Gesellschaft, sondern engagieren uns stark im Klima-, Arten- und Naturschutz. Doch die wirtschaftliche Situation in unseren Betrieben ist extrem angespannt. Zudem hemmen geplante Verbote, Auflagen und politische Unsicherheiten dringend notwendige Investitionen. Eine der großen Herausforderungen für die kommenden Jahre ist es, den Widerspruch zwischen dem gesellschaftlichen Verlangen nach mehr Ökologie und Tierwohl einerseits und andererseits der häufig fehlenden Bereitschaft der Verbraucher, im Laden dafür mehr zu bezahlen, aufzulösen. Nahrungsmittel brauchen mehr Wertschätzung. Gute Rahmenbedingungen sind nicht nur wichtig für den Erfolg der Landwirtschaft, sondern auch für ein vielfältiges Angebot aus heimischer Erzeugung unter hohen Standards.“

Dass die Internationale Grüne Woche in diesem Jahr nur digital stattfinden kann bedauert Rukwied sehr. „Für uns ist die Grüne Woche das agrarpolitische Highlight zu Beginn eines Jahres. Es gibt keine bessere Gelegenheit, um mit rund 400.000 Menschen in Kontakt zu kommen und über Ernährung und Lebensmittelerzeugung zu sprechen als auf der Grünen Woche in Berlin. In diesem Jahr diskutieren wir – digital – in vielen hochkarätig besetzten Gesprächsrunden über wichtige Entwicklungen in der Agrarpolitik. Dabei geht es um Themen wie die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik, Tierwohl, Klimaschutz, den Wolf oder Start-ups aus der Agrarbranche“, so Bauernpräsident Rukwied.

Quelle: Deutscher Bauernverband e.V.

Veröffentlichungsdatum: 21.01.2021

Schlagwörter

internationale, Grüne Woche, Digital, Rukwied, Nahrungsmittel, Wertschätzung