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Rotterdamer Hafen: COVID-19 drückt Frachtumschlag

29. Juli 2020

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 erzielte der Hafen von Rotterdam einen Umschlag von 218,9 Millionen Tonnen. Das ist 9,1 % weniger als in der ersten Hälfte des Jahres 2019, der damals ein Rekordumschlag war. Der Umsatz stieg um 0,7 % auf 360,4 Millionen €.

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Trotz der Störungen durch die COVID-19-Pandemie für Wirtschaft, Produktion und Logistik blieb der Hafen von Rotterdam zu 100 % betriebsfähig. Die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 sind der wichtigste Grund für den Rückgang bei den Umschlagmengen.

Allard Castelein, Geschäftsführer des Hafenbetriebs Rotterdam: 'Die niederländische Wirtschaft und der Hafen von Rotterdam sind von der Entwicklung im Welthandel abhängig. Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sind weltweit spürbar. Es sollte daher nicht überraschen, dass das Umschlagsvolumen in den vergangenen sechs Monaten deutlich geringer war als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dabei ist positiv zu vermerken, dass die im zweiten Quartal realisierten Umschlagsmengen weniger ungünstig ausgefallen sind als zu erwarten war.

Container

Beim Container-Umschlag war nur ein Rückgang von 3,3 % im Vergleich zu 2019 (in TEU) zu verzeichnen, also 2,5 Millionen Tonnen weniger Fracht. Redereien haben bis 20 % aller Dienstleistungen im Mai und Juni eingestellt. Der Umschlagsrückgang war ebenfalls weniger stark, was auf die gestiegenen Callsizes und zusätzliche Schiffe zurückzuführen ist, die Rotterdam angelaufen haben.
Die Menge an leeren Containern war deutlich geringer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies liegt daran, dass die Importe aus Asien zurückgegangen waren, bei gleichzeitigem Anstieg der Exporte.

Quelle: Hafenbetrieb Rotterdam

Veröffentlichungsdatum: 29.07.2020

Schlagwörter

Rotterdamer Hafen, Covid-19, Frachtumschlag