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Rückgang der EU-Zitrusimporte seit 2022

17. September 2026

Die Importe von Zitronen, Orangen und Grapefruits sind tendenziell rückläufig und unterliegen Schwankungen in Abhängigkeit von der EU-Ernte, während die Einfuhren von kleinfruchtigen Zitrusfrüchten (Mandarinen/Clementinen) seit 2016 einen stabilen Aufwärtstrend zeigen. 


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Letztere könnten bald die wichtigste Importkategorie darstellen, wie aus dem im August veröffentlichten EU-Zitrus-Dashboard hervorgeht, das einen Überblick über den EU-Zitrusfruchthandel der letzten zehn Saisons bietet, berichtet Fructidor.com.

Die Importmengen dieser Kategorie schwankten in den letzten drei Jahren um die Marke von 500.000 Tonnen, verglichen mit einem Durchschnitt von 300.000 Tonnen in den vorangegangenen zehn Jahren.

Gleichzeitig fielen die Orangenimporte in der Saison 2025/26 erstmals unter 600.000 Tonnen, während die durchschnittliche Importmenge der vorangegangenen zehn Jahre eher bei 900.000 Tonnen lag. 

Die Türkei und Marokko sind die wichtigsten Lieferanten dieser leicht zu schälenden Zitrusfrüchte mit Marktanteilen von jeweils 25 % und 23 %. 

Stagnierende Produktion bei 10,5 Millionen Tonnen 

 Die durchschnittliche EU-Produktion lag in den letzten fünf Jahren bei 10.591.000 Tonnen und damit knapp unter dem 15-Jahres-Durchschnitt von 10.932.000 Tonnen. 

Spanien trug im Jahr 2025 mit 5.574 Tonnen rund 54 % zur Ernte bei, gefolgt von Italien (30 %) und Griechenland (10,5 %).


Quelle: Fructidor.com

 

Veröffentlichungsdatum: 17.09.2026

Schlagwörter

Rückgang, EU, Zitrusimporte