Pflaumen- und Zwetschenernte voraussichtlich 11,5% über dem Niveau der vergangenen zehn Jahre
Die Pflaumen- und Zwetschenernte wird in diesem Jahr auf einem überdurchschnittlichen Niveau erwartet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach einer vorläufigen Schätzung vom Juli 2026 mitteilt, wird die Pflaumen- und Zwetschenernte mit gut 49 300 Tonnen voraussichtlich um 5 100 Tonnen (+11,5 %) höher ausfallen als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre (44 200 Tonnen).
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Im Vergleich zum besonders ertragreichen Vorjahr liegt die erwartete Pflaumen- und Zwetschenernte etwa 3,9 % niedriger. Bezogen auf die Anbaufläche von rund 4 100 Hektar ergibt sich ein erwarteter Durchschnittsertrag für Pflaumen und Zwetschen von rund 12,0 Tonnen je Hektar.
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In Baden-Württemberg, dem bedeutendsten Bundesland für den Pflaumen- und Zwetschenanbau, wird auf 1 700 Hektar Anbaufläche eine besonders gute Pflaumen- und Zwetschenernte von rund 24 100 Tonnen erwartet.
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Dies entspricht einem Plus von 37,8 % gegenüber dem zehnjährigen Durchschnitt sowie einer Steigerung von 34,4 % gegenüber der in Baden-Württemberg unterdurchschnittlichen Vorjahresernte von 17 900 Tonnen.
In Rheinland-Pfalz, dem zweitgrößten Anbauland für Pflaumen und Zwetschen mit rund 900 Hektar Anbaufläche, fällt die diesjährige Ernteprognose hingegen mit 9 900 Tonnen unterdurchschnittlich aus und liegt 7,7 % unter dem zehnjährigen Durchschnitt.
Quelle: Destatis
Veröffentlichungsdatum: 19.08.2026
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