Peru: ProHass prognostiziert für 2026 ein Wachstum der Avocado-Exporte um 6% auf über 765.000 Tonnen
Europa wird mit geschätzten Lieferungen von 488.000 Tonnen, was 64 % der gesamten Exportmenge entspricht, das Hauptziel für peruanische Hass-Avocados bleiben, so berichtet Frutas de Chile.
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Der Hass-Avocado-Sektor in Peru entwickelt sich weiter dynamisch. Prognosen von ProHass zufolge wird die Saison 2026 mit internationalen Lieferungen von über 765.000 Tonnen abgeschlossen, was einem Anstieg von 6 % gegenüber den 723.000 Tonnen der Vorsaison entspricht.
Obwohl die Zahlen positiv sind, stellte der Verband klar, dass sich das exponentielle Wachstum von 38 % aus dem Jahr 2025 nicht wiederholen wird. Diese Anpassung ist auf agrarklimatische Faktoren und den wechselnden Produktionszyklus (das Phänomen von „Ertragsjahren“ und Ruhejahren mit niedrigem Ertrag, also „Niedrigertragsjahren“) zurückzuführen, wobei 2026 eine Saison mit geringerer natürlicher Erntelast darstellt.
Der europäische Markt festigt seine Position als strategischer Absatzmarkt für peruanisches Obst, obwohl logistische Herausforderungen bevorstehen:
- Europa: Erwartet werden 488.000 Tonnen (64 % der Gesamtmenge). Es wird zu einer „angemessenen Handelsplanung“ aufgerufen, um Marktsättigungen zu vermeiden.
- USA: Die Lieferungen werden mit 107.000 Tonnen prognostiziert, ein nachhaltiges Wachstum von 6 %.
- Asien: Mit einem Anstieg von 8 % wird dieser Kontinent 82.000 Tonnen erhalten, angetrieben von der Nachfrage in China, Korea und Japan.
- Südkegel: Chile und Argentinien bleiben komplementäre Zielländer mit insgesamt 86.000 Tonnen.
Qualität und Sicherheit
Um diese Position zu untermauern, betonte ProHass, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors von der strikten Einhaltung technischer Standards abhängt.
„Die Früchte sollten erst geerntet werden, wenn sie einen Trockenmassegehalt von mindestens 22 % erreicht haben. Dies ist ein Schlüsselparameter, um eine ordnungsgemäße Reifung und Qualität am Zielort zu gewährleisten“, erinnerte der Verband.
Die peruanische Industrie hat ihre Lebensmittelsicherheitsprotokolle durch die kontinuierliche Analyse auf Schwermetalle und Agrarchemikalienrückstände verstärkt.
Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass das Produkt den strengsten Vorschriften der internationalen Märkte entspricht und Perus Position als zuverlässiger, qualitativ hochwertiger Lieferant weltweit bekräftigen.
Quelle: Frutasdechile.cl
Veröffentlichungsdatum: 17.04.2026

