Niederlande: Gurkensaison geht mit hohen Preisen weiter
Der Anbau ohne künstliche Beleuchtung beginnt bald und das aktuelle Preisniveau verspricht sehr ermutigende Aussichten für die Erzeuger. Zudem bietet der deutsche Markt hervorragende Absatzmöglichkeiten, berichtet der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).
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Die niederländische Saison für den Anbau mit Hilfe künstlicher Beleuchtung neigt sich dem Ende zu, während der europäische Gurkenmarkt einen starken Preisanstieg verzeichnet.
Hauptgrund dafür ist der stetige Preisanstieg spanischer Gurken seit Anfang Februar, der ein günstiges Marktumfeld für den niederländischen Winteranbau schafft.
Obwohl der Anbau unter künstlicher Beleuchtung erst begonnen hat, deutet das aktuelle Preisniveau darauf hin, dass die Umstellung keine sofortige Entlastung auf der Angebotsseite bringen wird.
Auf niederländischen und belgischen Auktionen liegt der Preis für heimische Gurken bereits über 1 EUR, was 0,25-0,30 EUR höher ist als in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Rentabilität der Erzeuger weist jedoch deutliche regionale Unterschiede auf: In dem südlichen Teil der Niederlande wurden aufgrund günstigerer Lichtverhältnisse im Winter qualitativ bessere Partien auf den Markt gebracht, während in den nördlichen Anbaugebieten das natürliche Licht schwächer war.
Der Mangel an größeren Gurken wird voraussichtlich auch diese Woche fortbestehen und der Beginn des Anbaus ohne Licht wird das Angebot nicht sofort erhöhen.
Zudem ist der deutliche Preisunterschied zwischen konventionellen (0,79 EUR/kg) und Bio-Gurken (1,79 EUR/kg) in den Plus-Filialen bemerkenswert, was den preistreibenden Effekt der Nachfrage nach Bioprodukten und des begrenzten Angebots deutlich macht.
Quelle: FruitVeb.hu
Veröffentlichungsdatum: 24.02.2026

