Murcia und die Valencianische Gemeinschaft: Verbündete im Kampf gegen das Citrus-Gelbader-Chlorose-Virus
Die Region Murcia und die Valencianische Gemeinschaft intensivieren ihre Zusammenarbeit und den Informationsaustausch, um die Überwachung und Eindämmung des „Gelbader-Chlorose-Virus“ bei Zitrusfrüchten zu verbessern.
Beide Regionen trafen sich, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen sowie die aktuellen Forschungs- und Bekämpfungsmaßnahmen zu präsentieren, berichtet FyH.es.
Ziel ist es, das Verständnis für die durch das Citrus-Gelbader-Chlorose-Virus (CYVCV) verursachte Krankheit zu vertiefen sowie die Entwicklung des Virus und mögliche Auswirkungen auf den Zitrussektor frühzeitig zu erkennen.
Die Regierung von Murcia berichtete letzte Woche bei einem Treffen in den Räumlichkeiten des Valencianischen Instituts für Landwirtschaftsforschung (IVIA) über die aktuellen Maßnahmen.
Anwesend waren Francisco González Zapater, Generaldirektor für Landwirtschaft und Gemeinsame Agrarpolitik in Murcia, Andrés Martínez Bastida, Direktor des IMIDA, sowie die Pflanzengesundheitsteams beider Gemeinschaften.
Das Treffen diente dem Austausch von Informationen und Erfahrungen zur aktuellen Situation der Krankheit, der Präsentation der Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen sowie der Diskussion laufender Forschungs- und Bekämpfungsmaßnahmen.
Ein zentrales Thema war die Notwendigkeit, die Geschwindigkeit der Virusausbreitung von infizierten auf gesunde Pflanzen durch die verschiedenen Übertragungswege besser zu verstehen. Zudem soll der Einfluss des CYVCV auf unterschiedliche Zitrussorten sowie mögliche Ernteverluste in Spanien untersucht werden.
„Einer der wichtigsten Aspekte, die wir ermitteln müssen, ist, wie schnell sich dieses Virus ausbreitet und auf welche Weise es von infizierten auf gesunde Pflanzen übertragen wird. Dieses Wissen ist essenziell, um wirksame Eindämmungsmaßnahmen zu entwickeln“, erklärte González Zapater.
Der Generaldirektor betont, dass die Eindämmung dieser Krankheit nur dann erfolgreich sein könne, wenn alle autonomen Gemeinschaften gemeinsam handeln.
Er forderte das Landwirtschaftsministerium auf, sicherzustellen, dass diese Koordination im Nationalen Aktionsplan integriert wird.
Quelel: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 29.07.2026

