Mikroalgenbasierte Bioinputs zeigen Potenzial zur Reduzierung der Düngemittelabhängigkeit im Pflanzenbau
Brasilianische Forscher untersuchen biologische Inputs als Möglichkeit, die Nährstoffeffizienz zu verbessern und ein nachhaltigeres Pflanzenmanagement zu unterstützen, so berichtet Fructidor.
Ein aus Mikroalgen gewonnener Bioinput könnte Landwirten helfen, die Abhängigkeit von konventionellen Düngemitteln zu verringern und gleichzeitig das Pflanzenwachstum aufrechtzuerhalten, so eine von Agência FAPESP veröffentlichte Studie.
Die Studie wurde von Forschern der Bundesuniversität ABC (UFABC) in Zusammenarbeit mit der Brasilianischen Agrarforschungsgesellschaft (Embrapa) durchgeführt. Die Wissenschaftler untersuchten den Einsatz von Mikroalgenbiomasse als biologisches Düngemittel, das Nährstoffe liefert und das Pflanzenwachstum in Agrarsystemen fördert.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Material die biologische Aktivität des Bodens verbessern, die Wurzelentwicklung unterstützen und den Pflanzen helfen kann, verfügbare Nährstoffe effizienter zu nutzen. Die Technologie könnte synthetische Düngemittel teilweise ersetzen, insbesondere in Systemen, die die Kosten und die Umweltbelastung reduzieren wollen.
Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Tests erforderlich sind, um die Leistung unter verschiedenen Feldbedingungen zu bewerten. Die Ergebnisse weisen jedoch auf einen praktischen Weg hin, biologische Düngemittel in Strategien zur Pflanzenernährung zu integrieren.
Quelle: Fructidor.com
Veröffentlichungsdatum: 10.04.2026

